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Artikel-Schlagworte: „Winter“
Der Sonne entgegen …
… bis ans Ende der Welt.
So schien es mir bei meinem Spaziergang. Ich musste erst meinen Schweinehund in die Ecke treten, um mich überhaupt aufzuraffen.
Blöder Kerl. Was wäre mir entgangen.
Märchenhafter Winter
Einer der Gründe, warum ich vom Rheinland in den Bayerischen Wald gezogen bin:
Weitere Fotos gibt es im Photoblog.
Die Krähe am Wegesrand
Schön finde ich es nicht und ich denke, es gibt andere wirksame Mittel. 
Diese Krähe wurde zur Abschreckung kopfüber an einen Pflock, direkt neben einer Futtermiete, gehangen. Sie soll andere Vögel abhalten, Löcher in die Silofolie zu picken. Denn wenn Luft an den Futtervorrat gelangt, verrottet er und wird als Viehfutter unbrauchbar.
Die arme Krähe. Wenn sich die Krähen eines Tages nicht rächen. Ich denke da mal mit Unbehagen an die Zeit zurück, als zwei Krähen ständig bei mir am Wohnzimmerfenster saßen und an die Scheibe klopften. Das war sehr unheimlich. Was, wenn die Scheibe kaputt gegangen wäre? Und an einen Film erinnere ich mich, in dem die Krähen sich zusammengerottet haben und gegen die Menschen … Uuuhhh!
Die arme Krähe!
Heilige Drei Könige
Da gehen sie dahin, die Heiligen Drei Könige. Bei Wind und Wetter gehen sie, wie jedes Jahr, von Haus zu Haus und sammeln Geld.

Der letzte Feiertag für längere Zeit geht zu Ende. Endlich. Mit der Rauhnacht ist auch die (vorläufig) letzte Sammelaktion beendet.
Während die Waldkirchener Rauhnacht ihren Höhepunkt fand, waren gestern in einigen Dörfern die Rauhnudelsänger unterwegs. Kleine Gruppen ziehen durch die Straßen und Gassen. Sie haben ein altes und ein junges Brautpaar dabei. Das junge Brautpaar stellt den Frühling dar, dass tanzend den Winter (das alte Brautpaar) vertreibt. Die Tänzer und Sänger sammeln für einen guten Zweck und bekommen natürlich auch hie und da einen Schnaps zum Aufwärmen.
Rauhnacht in Waldkirchen
Die staade Zeit – die Rauhnächte. Wenn die Nächte lang sind, dann ziehen sie los: die Hexen und Druden, die Dämonen und Untoten, die Schratzln, die Hoabergoaß und der bluatige Thamerl in ihren dicken Fellen und schaurigen Holzmasken.
Sie kommen aus den dunklen Wäldern des Bayerischen Waldes, aus ihren Höhlen und Schluchten herausgekrochen. In diesen Tagen fallen sie in die Gasthöfe ein und erschrecken die Gäste mit ihrem unheimlichen Gesang, wenn sie ihre ‚Kropfa’ fordern. Sie ziehen durch die stillen, dunklen Gassen von Waldkirchen und wer sie nicht kennt, wird sich schnell angstschlotternd in den nächsten Hauseingang drücken. Begleitet werden sie von einem unglaublich lautem Gescheppere von riesigen Kuhglocken, die die Unterhöhenstettener Glöckler vor sich tragen. Auch in den Dörfern, selbst auf den entlegensten Höfen ist man nicht sicher. Von Haus zu Haus gehen sie und fordern ihre Rauhnudeln. Durch die Nacht schallt ihr:
„Kropfa raus, Kropfa raus, oder wir stechan enk a Loch ins Haus!“
Die letzte und schlimmste der Rauhnächte ist die Nacht zum Dreikönigstag.
Auf dem Waldkirchener Marktplatz wird dann ein Riesenspektakel veranstaltet, das die Zuschauer das Fürchten lehrt. Die rauen Gestalten ziehen über den Marktplatz und manch einer schreit hysterisch auf, wenn ihn eine Hexe an die Schulter gepackt hat oder eine Fratze ganz dicht vor seinem Gesicht auftaucht. Auch ein Knochen an einer Schnur baumelt schon mal vor den Augen des Zuschauers. Da darf man nicht zimperlich sein. Am Ende tanzen die unheimlichen Gestalten ums lodernde Feuer. Sie verbrennen mit wildem Geschreie und Glockengescheppere eine Strohpuppe, die am Galgen hängt, und mit ihr das Böse des vergangenen Jahres.
Schaurig schön, immer wieder. Wer das noch nicht erlebt hat, wird begeistert sein.
Am 5. Januar ist es wieder soweit. Das ist die letzte Nacht der Rauhnächte, die an dem Tag ab 20 Uhr auf dem Marktplatz von Waldkirchen ihren Höhepunkt findet.
Heute gab es wieder einen kleinen Vorgeschmack, sozusagen eine Minirauhnacht. Auch ich war unterwegs, um die heiteren Gesellen zu fotografieren. Natürlich waren zwischendurch die Batterien leer, der Blitz löste nicht immer aus, aber ich konnte doch eine Anzahl Fotos machen, bis mich der Eisregen wieder nach Hause trieb.
Weitere Fotos gibt es im Photoblog.
Auch wieder nicht gut
Meine Güte, ist das eine Hitze draußen. Fünf Plusgrade können so warm sein …
Minus achtzehn Grad …
… und ich habe Glück gehabt!
Als ich heute Morgen in die Dusche stieg und zu dem heißen Wasser kaltes mischen wollte, kam keines. Nanu? Ist die Mischbatterie kaputt? Probiert, noch einmal probiert. Nichts. Mist!
Ich bin dann raus aus der Dusche und nach unten ins Bad in die Badewanne gegangen und habe dort, verfroren wie ich mittlerweile war, notdürftig geduscht.
Dann habe ich alle Wasserhähne ausprobiert. Nur oben im Duschbad ging das kalte Wasser auch nicht.
Wie gut, dass mein Vermieter in der Nähe wohnt, der auch bald angestiefelt kam. Er konnte es gar nicht glauben, wo doch das Bad so gut isoliert ist und wir im Winter öfter zweistellige Minusgrade hatten. Wir haben dann die Heizung voll aufgedreht und die Türe geschlossen. Nach ein paar Minuten fühlte ich mich dort wie in einer Sauna.
Aber kaum eine Viertelstunde später – ich wollte das heiße Wasser zwischendurch ein paar Minuten laufen lassen – war die Leitung wieder frei. Im Geiste habe ich schon den Bautrupp anrücken und die Wände aufreißen sehen. Und das vor Weihnachten!
Puh, echt Glück gehabt!
Guck mal – Schnee
Guck mal Pauli: Da ist alles voll von dem Zeug.
Was ist das?
Das ist Schnee, hat Frauchen mir erzählt.
Schneeee?
Ja, Schnee. Der kommt vom Himmel.
Du spinnst doch.
Nein, ich habe das gesehen. Ich habe in den Himmel geguckt.
Was, so viel Schnee auf einmal? Und du bist nicht darunter begraben?
Wie du siehst – nein.
Hmmm …
Das sind ganz viele kleine, weiche, kalte Flocken.
Hmmm …
Geh doch mal raus und guck es dir an.
Ach lass mal … das ist mir jetzt zu kalt.
Pauline & Pauli
Der Winter ist da
Endlich. Knackekalt und weiß ist es draußen. Nicht jedermanns Sache, aber mir gefallen die nordischen Temperaturen – solange die Heizung läuft, wenn ich vom Schneeschaufeln wieder ins Haus komme.
So kann es bis Weihnachten bleiben.
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