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4. Februar 2012, 22:18
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Artikel-Schlagworte: „traurig“

Tschüss Paulchen

Am frühen Silvestermorgen ist Paulchen unerwartet von uns gegangen. Wir sind sehr traurig.
Auch wenn er manchmal wirklich nerven konnte, konnte man ihm nicht lange böse sein. Leider ist er nur dreieinhalb Jahre alt geworden.
Machs gut, Paulchen, wir werden Dich vermissen. Es ist sehr still im Haus …

Verloren

Dieses kleine Schmusetier wurde auf der Veste Oberhaus in Passau verloren und sicherlich wird es schmerzlich von einer traurigen Kinderseele vermisst.
Aber mir scheint, als freue sich das Kuscheltierchen über die neue Freiheit, und hält keck die Nase in die Sonne.

Weißt Du noch?

Ein Jahr ist es her … es gibt so vieles, was ich nicht gefragt habe und so vieles, das ich Dir nicht gesagt habe … Danke dafür, dass es mich gibt Diesen Beitrag weiterlesen »

Ewigkeit

Heute ist sie ein wenig sentimental. Eine ganze Reihe trauriger Elfchen sind entstanden. Aber keine Sorge, mir geht es gut: Unkraut vergeht nicht.

So bald schon

Seit neun Jahren, seit ich sie kenne, will sie schon wegziehen, kaum dass sie hergezogen ist. Meine Freundin. Mein preußische Freundin. Die einzige Person, mit der ich hier hochdeutsch reden kann. Eine andere Freundin ist schon vor ein paar Jahren weggezogen.
Es ist ihr hier zu bergig, zu kalt, dann wieder zu warm, dann zu … Nein, es hat ihr hier nicht gefallen. Wie oft sprach sie davon, wegzuziehen, irgendwohin in Deutschland.
Und dann kam am Nachmittag dieser Anruf: „Im Mai sind wir weg.“
Wie weg? So schnell, so plötzlich, aus heiterem Himmel? In Bad Pyrmont, keine Ahnung wo das liegt, da lebt ihre Cousine und ab Mai auch sie mit ihrem Mann. Sie haben sogar schon eine Küche gekauft. Ich fasse es nicht. Ich glaube es kaum. Ihr Mann ist ein Bayer – der zieht nicht einfach in preußisches Gebiet!
Aber es ist wahr. Im Moment ist sie im Rheinland bei ihrer Tochter. Wenn sie zurückkommt, wird gepackt, das Haus hier wird verkauft. In ein paar Wochen ist sie weg.
Gut, dass es Telefon gibt. Hoffentlich hat sie dort auch gescheites Internet. Aber traurig bin ich. Sehr, sehr traurig … Da ist er wieder, der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht …

Schwer verdaulich

Heute hat meine Schwiegermutter Geburtstag.
Zu meinen Schwiegereltern habe ich auch sechsundzwanzig Jahre nach dem Tod meines Mannes immer einen guten Kontakt gehabt. Auch wenn wir uns aufgrund der Entfernung nicht mehr regelmäßig sehen können, telefonieren wir immer noch an Geburts- und Feiertagen.
Mein Schwiegervater ist vor fast zehn Jahren gestorben. Kurz vorher habe ich ihn noch in Passau getroffen, bevor er mit meiner Schwiegermutter, meiner Schwägerin und ihrem Mann aufs Schiff ging, das die Donau hinab bis ans Schwarze Meer fuhr. Er hat das Schiff nicht mehr lebend verlassen.
Wenn ich an ihn denke, sehe ich ihn und die Familie noch hinter mir her winken, bevor ich nach einem wunderschönen gemeinsamen Abendessen wieder nach Hause fuhr.
Heute hat meine Schwiegermutter Geburtstag. Sie lebt in der Familie meiner jüngsten Schwägerin, mit der ich nichts Böses ahnend plaudere. Meine Schwiegermutter ist im Krankenhaus. Seit Monaten geht es ihr schlecht, das merkte ich schon an Weihnachten. Ihre Zeit läuft ab, das wissen wir alle.
Es macht mich sehr traurig. Während ich versuche am Telefon nicht zu heulen, erfahre ich, dass ein Bruder meines Schwiegervaters an Silvester gestorben ist und meine älteste Schwägerin kürzlich, mit erst achtundfünfzig Jahren.
Ein fröhliches Geburtstagsschwätzchen wollte ich halten. Aber jetzt muss ich die traurigen Nachrichten erst einmal verdauen.

Die kleine Kapelle im Wald

Diese Kapelle hat mein Vermieter für seine Tochter gebaut.
Sie starb 2008 mit nur sechzehn Jahren an ihrer Krankheit, die sie ihr ganzes kurzes Leben lang begleitete.

Kapelle

Herbstlaub – so geht’s auch

Es gibt Menschen, die, so wie ich auch, ihren Laubrechen schwingen und mehr oder weniger schwungvoll (es kommt darauf an, wie oft sie den Rechen schon geschwungen haben) ihr Grundstück vom munter herabfallenden Herbstlaub befreien.
Es gibt aber auch Menschen, die schneiden ihren erst wenige Jahre alten Bäumen die Äste ab. Ratzfatz bis an den Stamm zurück.
So gesehen heute auf dem Parkplatz eines Discounters. Da stehen jetzt nur noch Gerippe von Bäumen – so man sie denn noch Bäume nennen kann. Unglaublich sowas! Warum wurden überhaupt Bäume gepflanzt?
Für Schattenparker war der Parkplatz bisher schon ungeeignet. Ich bin gespannt wie das nächstes Jahr aussieht und ob aus den Gerippen noch einmal Blätter sprießen. Die armen Bäume!

Zu Besuch bei meinem Besuch

Ich hatte zwei Tage  Besuch. Tante und Onkel hatten auf der Rückreise von ihrem Wochentrip einen Abstecher zu mir gemacht. Mit einem gemieteten Wohnmobil, sie wollten das mal ausprobieren, sind sie einmal längs durch Deutschland gefahren. Das finde ich bewundernswert, mit 76 und 69 Jahren solch eine Reise zu unternehmen.
Praktisch war es, dass sie ihr eigenes Bett dabei hatten. Ich musste nichts vorbereiten und sie gingen zum Schlafen ins Wohnmobil. Zum Waschen und zum Frühstück kamen sie dann wieder ins Haus. Sie hatten ihre eigenen Handtücher mit, machten das Waschbecken wieder sauber, brachten Brot, Marmelade, Wurst & Co. mit und ich brauchte mich um nichts zu kümmern. Zum Mittagessen gingen wir ins Gasthaus, Lebkuchen gab es dann am Nachmittag. Ich fühlte mich, als wenn ich zu Besuch bei meinem Besuch war. Und ich hatte fast nichts zum aufräumen. Nur einen Läufer muss ich waschen, weil ihr Hund den unbedingt markieren wollte.
Schön war es. Wir haben viel erzählt und viel gelacht. Zurück bleibe ich mit den Gedanken, dass es vielleicht das letzte Mal gewesen sein könnte. Irgendwann sind sie nicht mehr so rüstig, vergessen, werden kranker, schwächer … Blöde Gedanken, ich weiß. Trotzdem … alles ist endlich und das macht mich heute traurig.

Ein bissl traurig …

… bin ich immer, wenn ich Besuch hatte und der dann nach ein paar Tagen wieder wegfährt und mich zurück lässt. Obwohl ich wiederum froh bin, meinen gewohnten Rhythmus wieder zu finden und das Chaos im Haus weniger wird.
Traurig bin ich und die Tränen wollen über meine Wangen rollen. Unten im Wohnzimmer läuft der Fernseher, die Tiere schlafen und auch ich werde mich gleich in mein Bett verkrümeln. Morgen sieht die Welt dann wieder anders aus und ich habe große Wäsche.
Vor einer Stunde sind Mutti und Schwesterherz gefahren. Wenn sie gut durchkommen, sind sie in fünf bis fünfeinhalb Stunden zuhause. Fahrt vorsichtig!

PS. Heute wäre ich 29 Jahre verheiratet – oder auch nicht. Wer weiß das schon?

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