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Artikel-Schlagworte: „Schnee“
Zauberhaft kalt
Das ist mein Wetter: Schnee, blauer Himmel und dazu eiskalt. So mag ich das.
Und mein Hund auch. Also zogen wir zwei heute Vormittag los und gingen bei mir die schneebedeckte Straße hinunter. Ich bin immer froh, wenn dort nicht gesalzen wird.
Am Nachmittag war ich noch im Tierfreigelände. Dieses Mal ohne Ninja. Hunde sind zwar erlaubt, dürfen aber nicht überall hin und man muss eine Umleitung gehen. Zu den Wildschweinen z.B. dürfen sie nicht. Aber die ließen sich heute leider nicht blicken.
Zwei Stunden bin ich stramm marschiert um einmal rundum zu gehen. Viele Tiere habe ich nicht gesehen. Dafür waren zuviele lärmende Leute unterwegs. Aber ich wollte auf den Wintermarkt der gleich nebenan unter dem Baumwipfelpfad aufgebaut war, sonst wäre ich gar nicht am Nachmittag gefahren. Das nächste Mal werde ich ganz sicher wieder am Vormittag fahren.
Eisblätter
Das Wetter reizte zum Fotografieren: Nebel liegt über der weißen Landschaft und taucht die Welt in Kristall.
So zog ich mir heute meine Skihose und eine dicke Jacke an, schlüpfte in meine zwei Nummern zu große Männer-Moonboots (die sind wenigstens hoch genug), streifte die Handschuhe über und stapfte mit meiner Kamera bewaffnet durch den tiefen Schnee.
Herrlich kalt war es und mir froren die Finger in den Handschuhen. Fotografieren macht mit Handschuhen auch nicht wirklich Freude. Vor allen Dingen nicht, wenn man ständig an dem kleinen Makroknopf rumdrücken muss. Warum ist der eigentlich nicht größer?
Geweht und gewachelt
Früh um Sechs schob mein Vermieter mit dem Bulldog den Schnee aus meiner Einfahrt. Auch der Bauer räumte schon mit schwerem Gerät. Oje, wenn zu nachtschlafender Zeit so viel los ist, dann muss es in der Nacht arg „gewachelt“ haben. Viel Lust zum Aufstehen hatte ich nicht, denn das bedeutet für mich: Schwere körperliche Abend vor dem Frühstück.
Aber so schlimm war es dann doch nicht. Der stürmische Wind hatte schon viel weggeweht und den Rest machte ich mit links.
Ein wunderschöner Spaziergang am Mittag entschädigte mich dann für den Kraftakt am Morgen. Dick eingemummelt machte sich das Frauchen mit dem Hund auf die Wanderschaft – gefolgt vom maulenden Paulchen der ruckzuck ein rotes Näschen bekam. Aber er musste unbedingt mit und wollte nicht wieder nach Hause. Irgendwann blieb er zurück, schaute uns nach und macht sich dann auf den Heimweg. Eine ganze Weile hörte ich ihn noch beleidigt maunzen. Und als wir wieder zurück waren kam er freudestrahlend um die Hausecke und mit hinein in die warme Stube.
Das ist ja mal nett
Heute habe ich meine Lichterkette umgetauscht. Das ging natürlich anstandslos, schließlich funktionierte sie nicht. Und was bekomme ich als Trostpflaster?
Eine Tafel Schokolade. *freu* Das ist doch toll, oder?
Dazu habe ich mir noch eine Landhaus-Zeitung gekauft und nach dem Spaziergang mit Ninja durch Laub und Schnee habe ich es mir zuhause gemütlich gemacht.
Hach, wie gemütlich …
Wann beginnt der Winter?
Ganz klar: Wenn die Schneezeichen am Straßenrand stehen.
Im Nachbarort wurden sie letzte Woche schon gesetzt und heute bei mir im Dorf und Umgebung. Jetzt weiß der Schneepflug, wo sich der Straßenrand befindet.
Also von mir aus kann es losgehen. Als ich die Fuchsien und Dahlien heute in den Keller räumte (puh … spät), habe ich die Schneeschaufel schon in der Hand gehabt.
“Wann geht es los?”, fragte sie mich. Bald, meine Liebe, bestimmt ganz bald.
Es schneit …
… und ich war schon auf Frühling gepolt. Auch wenn ich weiß, dass der Winter in meiner Region noch lange nicht vorbei ist, trifft mich der Schneefall doch etwas. Wie gut, dass ich heute Morgen noch schnell bei der Post und mit Ninja spazieren war. Im Moment würden mich keine zehn Pferde nach draußen bekommen.
Lichtmesstag
Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell,
kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Demnach sollte ich glücklich sein, dass es heute stürmt und schneit. ![]()
Ich weiß nicht so recht. Nach zweimal Schneeräumen bin ich noch nicht glücklich. Und mindestens einmal muss ich heute noch raus. So langsam könnte es mal wieder aufhören zu schneien.
Jetzt hoffe ich mal, dass sich die Bauernregel bewahrheitet.
Elefanten im Hexenkessel
Ein bisschen wahnsinnig finde ich sie schon, die Biker, die jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar im Hexenkessel von Loh (Thurmansbang, Landkreis Freyung-Grafenau) im Bayerischen Wald „aufschlagen“. Ein halber Meter Schnee und ordentliche Minusgrade machen diesen Menschen nichts aus. Sie reisen tausende Kilometer aus ganz Europa an. Sogar aus Russland ist ein Biker gekommen – 5.500 Kilometer auf seiner Maschine. Die Strecke würde ich noch nicht einmal im Auto zurücklegen.
An die 4.000 Motorradfahrer haben sich in ihren Zelten und am Lagerfeuer gemütlich eingerichtet. Sie feiern sich, ihre Maschinen und den Winter. Gerade den Winter im Bayerischen Wald schätzen sie. Drei Tage und Nächte werden sie zusammen auf dem Gelände feiern, fachsimpeln, ihre Maschinen bewundern, darunter auch Eigenkonstruktionen und Oldtimer, und ihre Kräfte beim Tauziehen oder Brennholzsägen messen. Es gibt Preise u.a. für die weiteste Anreise und für den ältesten Teilnehmer.
Und nächstes Jahr kommen die harten Kerle wieder und feiern ihr Wiedersehen.
Hier gibt es was zu sehen:
Schneelandschaft bei Nacht
Jeden Abend, bevor ich ins Bett gehe, schaue ich aus dem Bürofenster nach draußen. Einfach so, um zu gucken, was draußen los ist. Natürlich ist nichts los, es ist meist dunkel, je nach Jahreszeit, die Fenster der Häuser auf dem Hügel gegenüber sind beleuchtet, wenn nicht Nebel sie verhüllt. Eigentlich ist nichts los und wiederum doch soviel. Denn es schaut immer anders aus. Ich könnte stundenlang aus dem Fenster sehen, wenn ich nicht ins Bett müsste.
Auch mein erster Blick am Morgen geht aus diesem Fenster. Wie ist das Wetter? Muss ich Schnee schaufeln?
Warum erzähle ich das alles?
Vorgestern Abend zur Schlafenszeit stand ich natürlich wieder am Fenster und sah hinaus. Es schneite und war sehr windig, aber das störte mich im Zimmer nicht. Der Mond erhellte die unter ihm hängende Wolkendecke und ich konnte trotz Dunkelheit viel sehen. Ob ich das auch fotografieren kann? Das, was ich sehe? Ein Fotograf sicher, aber ich? Ich könnte es zumindest versuchen.
Also stapelte ich ein paar Bücher auf meine Fensterbank – natürlich würde ich bei dem Wetter nicht nach draußen gehen, da schneit meine Kamera ja ein.
Dann schraubte ich an den Kameraeinstellungen herum, drückte auf den Selbstauslöser und wartete. Ui, das dauerte aber lange. Ich machte ein paar Aufnahmen. Das sah gar nicht übel aus. Ich hätte nur die Zimmertüre schließen sollen, denn das Licht aus dem Bad spiegelt sich ein wenig in der Scheibe. Die Kamera wieder neu aufgebaut – zwischenzeitlich hatte ich schon wieder alle Utensilien verräumt – und neue Bilder gemacht. Ja, das sah gut aus. Am nächsten Tag würde ich die Bilder auf den PC spielen.
Doch was sah ich am nächsten Morgen? Auf dem PC sahen die Bilder ganz anders aus als auf dem Kameradisplay. Doch wozu gibt es Bildbearbeitungssprogramme? Damit habe ich die Bilder ein wenig aufgehellt und voilà, hier seht Ihr die Ergebnisse.
Das gleiche Foto gibt es im Fotoblog mit dem Scheinwerferlicht eines Autos.
Ich weiß, ich sollte mal wieder Fenster putzen …
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