Artikel-Schlagworte: „Schnee“
Es schneit …
… und ich war schon auf Frühling gepolt. Auch wenn ich weiß, dass der Winter in meiner Region noch lange nicht vorbei ist, trifft mich der Schneefall doch etwas. Wie gut, dass ich heute Morgen noch schnell bei der Post und mit Ninja spazieren war. Im Moment würden mich keine zehn Pferde nach draußen bekommen.
Lichtmesstag
Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell,
kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Demnach sollte ich glücklich sein, dass es heute stürmt und schneit. ![]()
Ich weiß nicht so recht. Nach zweimal Schneeräumen bin ich noch nicht glücklich. Und mindestens einmal muss ich heute noch raus. So langsam könnte es mal wieder aufhören zu schneien.
Jetzt hoffe ich mal, dass sich die Bauernregel bewahrheitet.
Elefanten im Hexenkessel
Ein bisschen wahnsinnig finde ich sie schon, die Biker, die jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar im Hexenkessel von Loh (Thurmansbang, Landkreis Freyung-Grafenau) im Bayerischen Wald „aufschlagen“. Ein halber Meter Schnee und ordentliche Minusgrade machen diesen Menschen nichts aus. Sie reisen tausende Kilometer aus ganz Europa an. Sogar aus Russland ist ein Biker gekommen – 5.500 Kilometer auf seiner Maschine. Die Strecke würde ich noch nicht einmal im Auto zurücklegen.
An die 4.000 Motorradfahrer haben sich in ihren Zelten und am Lagerfeuer gemütlich eingerichtet. Sie feiern sich, ihre Maschinen und den Winter. Gerade den Winter im Bayerischen Wald schätzen sie. Drei Tage und Nächte werden sie zusammen auf dem Gelände feiern, fachsimpeln, ihre Maschinen bewundern, darunter auch Eigenkonstruktionen und Oldtimer, und ihre Kräfte beim Tauziehen oder Brennholzsägen messen. Es gibt Preise u.a. für die weiteste Anreise und für den ältesten Teilnehmer.
Und nächstes Jahr kommen die harten Kerle wieder und feiern ihr Wiedersehen.
Hier gibt es was zu sehen:
Schneelandschaft bei Nacht
Jeden Abend, bevor ich ins Bett gehe, schaue ich aus dem Bürofenster nach draußen. Einfach so, um zu gucken, was draußen los ist. Natürlich ist nichts los, es ist meist dunkel, je nach Jahreszeit, die Fenster der Häuser auf dem Hügel gegenüber sind beleuchtet, wenn nicht Nebel sie verhüllt. Eigentlich ist nichts los und wiederum doch soviel. Denn es schaut immer anders aus. Ich könnte stundenlang aus dem Fenster sehen, wenn ich nicht ins Bett müsste.
Auch mein erster Blick am Morgen geht aus diesem Fenster. Wie ist das Wetter? Muss ich Schnee schaufeln?
Warum erzähle ich das alles?
Vorgestern Abend zur Schlafenszeit stand ich natürlich wieder am Fenster und sah hinaus. Es schneite und war sehr windig, aber das störte mich im Zimmer nicht. Der Mond erhellte die unter ihm hängende Wolkendecke und ich konnte trotz Dunkelheit viel sehen. Ob ich das auch fotografieren kann? Das, was ich sehe? Ein Fotograf sicher, aber ich? Ich könnte es zumindest versuchen.
Also stapelte ich ein paar Bücher auf meine Fensterbank – natürlich würde ich bei dem Wetter nicht nach draußen gehen, da schneit meine Kamera ja ein.
Dann schraubte ich an den Kameraeinstellungen herum, drückte auf den Selbstauslöser und wartete. Ui, das dauerte aber lange. Ich machte ein paar Aufnahmen. Das sah gar nicht übel aus. Ich hätte nur die Zimmertüre schließen sollen, denn das Licht aus dem Bad spiegelt sich ein wenig in der Scheibe. Die Kamera wieder neu aufgebaut – zwischenzeitlich hatte ich schon wieder alle Utensilien verräumt – und neue Bilder gemacht. Ja, das sah gut aus. Am nächsten Tag würde ich die Bilder auf den PC spielen.
Doch was sah ich am nächsten Morgen? Auf dem PC sahen die Bilder ganz anders aus als auf dem Kameradisplay. Doch wozu gibt es Bildbearbeitungssprogramme? Damit habe ich die Bilder ein wenig aufgehellt und voilà, hier seht Ihr die Ergebnisse.
Das gleiche Foto gibt es im Fotoblog mit dem Scheinwerferlicht eines Autos.
Ich weiß, ich sollte mal wieder Fenster putzen …
Wenn der Wind nicht wär …
… wärs nur halb so schwer …
Aber wenn die Stunde Schnee schaufeln (heben) vorüber ist, der Schweiß nicht mehr rinnt, die Röte der Anstrengung aus dem Gesicht verschwindet, der Atem ruhiger wird, man den eigenen Herzschlag nicht für das Zwölfuhrläuten hält, der Schmerz in den geschundenen Muskeln nachlässt, dann kann man sich an der getanen Arbeit freuen, durch die geschaufelten Gänge flanieren und den Bulldogs, in denen die Bauern gemütlich von ihren Sitzen herunterschauen, beim Räumen des Schnees auf der Straße zuschauen. Ein wenig neidisch bin ich auf die Maschinenkraft schon, aber, wie schon erwähnt, wenn der Schmerz nachlässt … ![]()
Paulchen und Ninja schauen auch entsetzt. Ninja denkt: Und wo mache ich jetzt meinen Haufen hin?
Tja, da muss Hundili noch ein halbes Stündchen warten. Das sieht auf der Terrasse genauso aus wie vorm Haus.
Nun ist sie kaputt

Eine Stunde habe ich heute Schnee geschaufelt und musste abrupt abbrechen, bevor ich am Ende (kann man auch wortwörtlich nehmen) war. Dabei habe ich den größten Teil mit der Schneehexe geräumt, sonst hätte ich zwei Stunden gebraucht, soviel Schnee hatte es heute. Oder besser gesagt: Soviel hatte der Wind wieder in meine Einfahrt geweht. Der Nachbar hatte kaum etwas und ist ohne zu räumen aus der Garage gefahren. Dabei räumt er eh nicht händisch so wie ich.
Jetzt muss ich schauen, ob mein Vermieter 1. eine Schaufel als Reserve hat, die er mir leihen kann und 2. ob er mein ramponiertes Schätzchen wieder einsatzfähig machen kann. Ich hänge doch so an ihr.
Ich brauche auf jeden Fall eine neue Schaufel. Ich habe zwar noch eine Aluschaufel, aber das war ein Fehlkauf. Das Räumen ginge sogar mit meiner Gartenschaufel besser, würde nur etwas länger dauern.
Einkaufen fahren möchte ich heute nicht unbedingt. Bei dem Wetter gibt es mir zu viele Schneeverwehungen auf den Straßen, durch die ich durch müsste. Wenn ich nicht muss, fahre ich nicht. Einmal „Vera mit Auto im Straßengraben“ bei solchem Wetter reicht mir. Das muss ich nicht wiederholen.
Der Sonne entgegen …
… bis ans Ende der Welt.
So schien es mir bei meinem Spaziergang. Ich musste erst meinen Schweinehund in die Ecke treten, um mich überhaupt aufzuraffen.
Blöder Kerl. Was wäre mir entgangen.
Märchenhafter Winter
Einer der Gründe, warum ich vom Rheinland in den Bayerischen Wald gezogen bin:
Weitere Fotos gibt es im Photoblog.
Guck mal – Schnee
Guck mal Pauli: Da ist alles voll von dem Zeug.
Was ist das?
Das ist Schnee, hat Frauchen mir erzählt.
Schneeee?
Ja, Schnee. Der kommt vom Himmel.
Du spinnst doch.
Nein, ich habe das gesehen. Ich habe in den Himmel geguckt.
Was, so viel Schnee auf einmal? Und du bist nicht darunter begraben?
Wie du siehst – nein.
Hmmm …
Das sind ganz viele kleine, weiche, kalte Flocken.
Hmmm …
Geh doch mal raus und guck es dir an.
Ach lass mal … das ist mir jetzt zu kalt.
Pauline & Pauli
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- Ellen bei Schwer verdaulich
- Elke bei Schwer von Begriff
- Elke bei Überraschung
- Astrid bei Abschied vom Winter
- Sabine bei Schwer von Begriff
- Nadine bei Abschied vom Winter
- Vera bei Abschied vom Winter
- Nadine bei Abschied vom Winter
- Vera bei Abschied vom Winter
- Nadine bei Abschied vom Winter
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