Vera

Innehalten

Wetter bei mir
Bayerischer Wald
3. September 2010, 23:30
Überwiegend klar
Überwiegend klar
14°C
Gefühlte Temperatur: 9°C
Luftfeuchtigkeit: 82%
Wind: 7 km/h N
Böen: 7 km/h
Sonnenaufgang: 6:24
Sonnenuntergang: 19:44
Vorhersage 3. September 2010
Tag
Wolkig
Wolkig
16°C
Wind: 11 km/h NNO
Böen: 50 km/h
Nacht
Wolkig
Wolkig
6°C
Wind: 7 km/h NO
Böen: 29 km/h
Vorhersage 4. September 2010
Tag
Wolkig mit Regenschauern
Wolkig mit Regenschauern
14°C
Wind: 4 km/h NO
Böen: 14 km/h
 
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Artikel-Schlagworte: „Natur“

Schwer beschäftigt

Mein letzter Beitrag ist schon ewig her und ich habe fast ein schlechtes Gewissen. Alle die mich hier vermissen und schon nachgefragt haben, was denn los sei: Ich bin noch da – nur schwer beschäftigt.
Zuerst war meine Mutter ein paar Tage zu Besuch. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten jeden Tag etwas unternehmen, grillen und bis in den späten Abend draußen sitzen bei einem Glas Wein und viel Erzählen von früher. Meine Mutter hat ein super Gedächtnis und sie kann sich an Dinge erinnern, von denen ich gar nichts mehr weiß. Zum Beispiel wann wir wo im Urlaub waren, welches Wetter an einem bestimmten Tag gewesen ist und welche Kleider wir trugen. Toll! Ich kann mich schon nicht mehr daran erinnern, was ich gestern an hatte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Puuhh

Was riecht schlimmer als eine frisch gedüngte Wiese?

Paulchen, der sich schmusend auf dem Schreibtisch in Frauchens rechten Arm lümmelt und ein Schläfchen hält, während Frauchen mit der linken Hand einen Text am Bildschirm eingibt.
Er stinkt zum Himmel. Musste er denn ausgerechnet über diese eine, frisch gedüngte Wiese laufen?

Meine Maus – deine Maus – unsere Maus

Nicht immer wird so friedlich geteilt. Da Katzen aber keine Spitzmäuse fressen, gibt es auch keinen Futterneid. Die Maus muss nicht als Futterbeute verteidigt werden und die Kameraden dürfen gerne mitspielen.
 

 

Synchron-Fressen

Wenn ich richtig geguckt habe, dann sind das die Raupen vom Königskerzen-Mönch. Ein Nachtfalter, dem ich nicht unbedingt im Dunkeln begegnen möchte. Ich gebe zu, es gruselt mich ein wenig vor ihnen.
Die Raupen finde ich wunderschön, doch fressen sie so langsam meinen Sommerflieder auf. Hoffentlich verwandeln sie sich bald in Falter, sonst bekommen die Schmetterlinge diesen Sommer keine Blüten. Wäre doch schade.

Königskerzen-Mönch-Raupe

Sommerabend

Der Abend ist mild und ich sitze noch spät auf der Terrasse und schaue in den Garten. Paarungswillige Glühwürmchen fliegen durch die Nacht und leuchten wie tanzende Sterne, die ein Gastspiel auf der Erde geben. Eine Kirchturmuhr schlägt zehnmal, irgendwo fährt ein Auto und ein Flugzeug zieht in Reisehöhe über mich hinweg. Es ist ruhig und kein Windhauch flüstert mir ins Ohr.
Der Himmel ist noch recht hell, doch die Schrift auf meinem Schreibblock kann ich kaum sehen. Ich drehe eine letzte Runde durch meinen Garten. Die Luft riecht nach Heu und gedüngten Wiesen. Meine englischen Rosen betören durch ihren schweren Duft. Meine Gartenlaternen spenden ein weißes Licht und beleuchten die darunter wachsenden Blumen. Der frisch gemähte Rasen ist feucht – ein Zeichen dafür, dass das Wetter morgen so schön wird wie heute.

Hinter mir an der Hauswand raschelt es. Meine Katzen sind es nicht. Die streunen auf der großen Wiese herum auf der Jagd nach Mäusen und anderem Getier. Es kratzt und schubbert und ich weiß nicht, ob das eine Maus oder ein Igel ist. Oder ist es vielleicht eine Kröte, eine Eidechse, ein Wiesel oder gar eine Schlange?
Ich bin zu feige um nachzusehen. Muss ich wissen, was das ist? Lieber bleibe ich am Tisch sitzen, Kerzenschein erhellt mittlerweile ein wenig meinen Block und ich schreibe ein paar Zeilen.
Es raschelt wieder hinter mir. Wenn mir jetzt etwas über die Füße laufen sollte, schreie ich ganz laut. Da verstehe ich keinen Spaß. Wo sind nur meine samtpfotigen Jäger? Wenn man sie braucht, sind sie nicht da.
Aber jetzt geht Ninja in die Ecke und nimmt die Sache in die Pfote. Sie schnuppert am Blumenkübel und es raschelt lauter. Ob ich doch noch meine Taschenlampe hole? Nun quickt auch noch das Meerschweinchen der Nachbarn. Möglicherweise stromern dort meine Katzen herum, statt im heimischen Garten nächtliche Ungeheuer zu fangen.
Als hätte sie meine Gedanken gehört kommt Pauline nach Hause. Wenn ich denke, dass sie meine Rettung ist, habe ich mich getäuscht. Sie möchte ins Haus. Nachts schläft sie lieber im Hundekörbchen statt sich mit Artgenossen zu zanken.
Zeit für mich, mein Geschreibsel zu beenden. Einen Moment schaue ich noch den Glühwürmchen zu und frage mich, ob man Glühwürmchen fotografieren kann.
Endgültig packe ich meine Sachen zusammen und ziehe mich zur Nacht zurück. Gute Nacht Welt, bis morgen.

Kleines Glück

Zwei Tage vorher hatte ich in der Nacht, als ich auf meine Katzen wartend auf der Terrasse stand, eine Sternschnuppe fallen sehen. Schnell habe ich mir eine Menge gewünscht, bevor ich es wieder vergesse. Meist bin ich so begeistert von den Sternschnuppen, dass ich das Wünschen vollständig vergesse. Aber dieses Mal wollte ich sichergehen und ratztfatz habe ich drei Wünsche in den Himmel geschickt. Einer davon betrifft auch meine Mehr-als-Internet-Freundin. Wir werden sehen, ob sich dieser Wunsch, trotz meiner Hin-und-Wieder-Zweifel, erfüllt.
Und dann sah ich von meiner Gartenliege aus, in einem Meter Entfernung, dieses Kleeblatt. ‘Hat das vier Blätter?‘, fragte ich mich und stand auf. Es hatte vier Blätter! Wie oft habe ich nach einem Glückskleebatt gesucht, weil ich es verschenken wollte. Nie hatte ich eines gefunden. Aber jetzt, einfach so. Ist das eine kleine Bestätigung des Universums?
 
Glücksklee

Kirschblüte

Kirschblüte

Rot – roter – am rotesten

Irgendwie sehen rote Blüten bei mir immer so rot aus. Roter als rot. Schwammig rot. Weiß jemand was ich meine und weiß jemand, was ich falsch mache?
Oder gucke ich nur komisch? Guckt mal:

Tulpen

Der Wald lebt

Hunderte, tausende, ach was sage ich, Millionen junger Sprößlinge keimen zu neuem Wald heran. Es ist mir nicht möglich gewesen, den jungen Bäumchen immer auszuweichen. Ich glaube, einige sind nach meinem Waldspaziergang ziemlich geplättet zurückgeblieben.

Junger Sprössling
Junge Bäume


Nixe im Rhein

Nixe, die Rauhaardackelhündin meiner Freundin,  sollte wohl ein Fischotter werden und kein Hund. Jedenfalls schwimmt sie so im Wasser und apportiert Stöckchen.

Nixe

Schön war der Spaziergang am Rhein. Er riecht nicht mehr so wie früher und sieht auch ziemlich sauber aus. Ob Nixe sonst auch soviel Spaß im Wasser hätte?

Fasziniert haben mich wieder einmal die Kopfweiden.

Kopfweiden

Viele Jahre habe ich sie nicht gesehen. Sie prägen das typische Landschaftsbild am Niederrhein, das ab und zu durch imposante Brückenkonstruktionen gestört wird.

Fleher Brücke

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