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Bayerischer Wald
4. Februar 2012, 22:45
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Blogger-in-deiner-Naehe

Artikel-Schlagworte: „nachdenklich“

Weißt Du noch?

Ein Jahr ist es her … es gibt so vieles, was ich nicht gefragt habe und so vieles, das ich Dir nicht gesagt habe … Danke dafür, dass es mich gibt Diesen Beitrag weiterlesen »

Entscheidungen

Nicht lang her …

… da schrieb ich hier über das Internet, und wie blödsinnig ich es fände, mit jemanden in Amerika zu chatten.
Tja, was soll ich sagen, gestern ist es passiert und ich habe mit jemandem in Amerika gechattet. Mehrmals und sogar zweieinhalb Stunden am Stück. Und es hat Spaß gemacht.

Unglaublich wie sich die Dinge und Ansichten ändern können!

Verkriechen

Klingeln, Klopfen, Rufen

Freitagmorgen, 7.40 Uhr. Ich geistere schon eine Weile im Schlafanzug durchs Haus, habe das Schneewetter fotografiert und einen Blogbeitrag geschrieben. Und jetzt gehe ich endlich unter die Dusche. Kaum gedacht klingelt es an der Haustür. Wer ist das denn so früh? Ich mache natürlich nicht auf.
Es klingelt wieder. Dann klopft jemand an die Türe. Ich schleiche zum Bürofenster und schaue hinaus. Das Auto kenne ich nicht. Mittlerweile klopft es nicht nur, ich höre auch jemand meinen Namen rufen. Ups, wer will denn da so dringend etwas von mir?
Ich erbarme mich und gehe, ja, im Schlafanzug, nach unten und öffne die Türe. Der Schornsteinfeger steht dort! Aber nicht der, der die Kamine kehrt (der war gestern da, als ich nicht da war), sondern der Chef kommt zur Messung. Das dauert auch keine zehn Minuten und schon ist der Mann wieder weg.
Ich empfand den Besuch ja als etwas sehr früh, so ganz ohne Ankündigung. Hätte ich allerdings nicht fotografiert und geschrieben, hätte ich nass im Handtuch im Bad gestanden. Dann hätte ich aber auch nicht aufgemacht. Und wenn der Mann die Türe eingeschlagen hätte.
Marienkäfer und Schornsteinfeger – da wartet wohl eine Menge Glück auf mich. 

Ein Wunsch

Ich wünschte, wir hätten schon morgen, dann wäre es bis Samstag nicht mehr so lang. Aber wir haben erst heute.

Zeckenalarm

Kaum ist es ein paar Tage warm, schon kommen diese kleinen Biester namens Zecken aus ihren Schlupflöchern. Obwohl die Wiesen noch nass, platt und braun sind, brachte Paulchen eine Zecke mit, die Sonntag Abend, nach seiner Kuschelstunde in meinem Arm, munter über meinem Schreibtisch turnte. *grusel* Ich dachte, ich spinne.
Also habe ich allen sechzehn Pfoten postwendend eine Ladung Chemie verpasst. Ich mache das äußerst ungern. Aber dieses unkaputtbare Zeckenzeug finde ich einfach nur ekelig.

Heute vor einem Jahr

Vor einem Jahr sah es bei mir vor dem Haus noch SO aus, heute ist es frühlingshaft mild. Das gefällt mir wesentlich besser.

Ich – Tanktouristin

Heute war es mal wieder soweit. Angesichts des Spritpreises von 1,61 Euro fuhr ich heute besonders gerne nach Österreich zum Tanken. Mag sein, dass es sich rein rechnerisch – wenn man Verschleiß etc. errechnet – nicht lohnt. Aber ich mache immer einen schönen Ausflug daraus. Es macht Spaß durch das schöne Mühlviertel zu fahren – auch wenn die Wiesen dort im Moment genauso hässlich braun sind wie bei mir. Schöne Musik an, ein wenig mitsingen und dann den Spritpreis sehen – 1,39 Euro. Yeah.
Das ersparte Geld habe ich heute allerdings in Kerzen angelegt. Mein Vorrat ist über den Winter zu Ende gegangen. Meine Lieblingskerzen – eine Kugelkerze und eine Kerze mit Melonenduft – verströmen gerade in der Küche einen verführerischen Duft. Am Abend werde ich wohl eine von beiden anzünden.

In Erinnerung

Heute vor zwei Jahren hast Du mich das letzte Mal besucht. Wir haben viele Jahre miteinander verbracht. Es war nicht immer einfach und so manches Mal warst Du mir eher lästig. Wir liebten und wir hassten uns, aber wir konnten nicht ohne einander.
Seitdem sind viele Monate ins Land gegangen und ich habe mich über jeden Monat gefreut, den Du nicht bei mir warst. Jetzt weiß ich, wirst Du nie mehr kommen und ich freue mich ganz narrisch darüber.
Ade, Tschüss und Auf Wiedersehen – oder besser doch nicht.

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