Vera

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Wetter bei mir
Bayerischer Wald
10. September 2010, 11:49
Bewölkt
Bewölkt
13°C
Gefühlte Temperatur: 14°C
Luftfeuchtigkeit: 78%
Wind: 11 km/h W
Böen: 18 km/h
Sonnenaufgang: 6:34
Sonnenuntergang: 19:29
Vorhersage 10. September 2010
Tag
Wolkig mit Regenschauern
Wolkig mit Regenschauern
16°C
Wind: 4 km/h W
Böen: 11 km/h
Nacht
Überwiegend klar
Überwiegend klar
7°C
Wind: 0 km/h NNW
Böen: 4 km/h
Vorhersage 11. September 2010
Tag
Wolkenlos
Wolkenlos
17°C
Wind: 0 km/h O
Böen: 11 km/h
 
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Artikel-Schlagworte: „nachdenklich“

Schrott

Ein Haufen Schrott ist von meinem Auto übrig geblieben. Dabei sieht es von hinten, von der linken Seite und vorne links total super aus. Aber vorne rechts … Ein Schaden von 17.500 Euro ist das. Kaum zu glauben, oder?
Beim Unfallgegner wird der Schaden ähnlich hoch sein, da sein Wagen auch nicht besser aussah. Der Fahrer hat wirklich voll zugelangt. Musste das denn unbedingt mein Auto sein?
Ein neues altes Auto ist in Sicht. Es steht in der Nähe von Augsburg. Es hat zwar schon 45.000 Kilometer runter, meiner nur 31.000, dafür hat es eine etwas bessere Ausstattung. Und es ist meine Farbe und auch ein Fünftürer. Was will ich mehr? Ich bin froh, dass ein gleichwertiges Auto gefunden wurde.
Um alles Unangenehme kümmert sich mein Autohaus und der Anwalt (die gegnerische Versicherung hat sich noch nicht bei mir gemeldet, warten die auf schönes Wetter?). Ohne diese Hilfe wäre ich wirklich aufgeschmissen. So muss ich mich nicht kümmern und ärgern, sondern reiche einfach nur die Rechnungen weiter. Vielen Dank an dieser Stelle.

Der größte Dank geht an meinen Schutzengel.
DANKE!

Mein Schutzengel

Falsche Entscheidung

Die Sonne schien, es versprach ein herrlicher Tag zu werden. Bleibe ich zuhause im Garten oder fahre ich in den Vogelpark zum Fotografieren?
Es zog mich gestern in den Vogelpark. So packte ich meine Siebensachen, erklärte meinem Hund warum er nicht mitfahren durfte und fuhr los. Bis hinter Passau. Dort bog der kleine LKW, der vor mir fuhr, auf die Autobahnzufahrt nach Linz ab. Hinter mir fuhren Autos, mir entgegen kamen Autos, von der Autobahn wahrscheinlich auch. Ich fuhr schließlich auf der vielbefahrenen, berüchtigten B12, auf der es ständig Unfälle gibt.
Dann ging alles ganz schnell. Ein entgegenkommendes Fahrzeug wollte auch auf die Autobahn Richtung Linz. Auf der Höhe der Einfahrt fuhr aber ich und der Fahrer hat mich nicht gesehen. Einfach nicht gesehen, und krachte in mein Auto.
Eine Möglichkeit zu reagieren gab es für mich nicht. Ich machte die Augen zu und dachte, das ist das Ende, und wie gut, dass ich Ninja nicht dabei hatte.
Mein Auto ist wahrscheinlich Totalschaden. Große Hoffnung wurde mir nicht gemacht. Ich weiß, es ist nur Blech und mir ist nicht viel passiert außer einer Prellung und Kopf- und Nackenschmerzen. Aber es ist mein Hab und Gut, dass zu Schrott gefahren wurde und ein tiefer Eingriff in meine finanzielle Lebensplanung und Sicherheit. Das tut mir mehr weh als mein Körper.
Aber Hauptsache: Mir geht es gut und Ninja freute sich riesig, als ich wieder nach Hause kam.

Unfall1
UNfall2

Alles hat ein Ende

Eine wunderschöne Woche der offenen Tür bei Zeit zu leben geht  zu Ende. Schöne Geschichten wurden im Mini-Workshop geschrieben, Co-Coaching-Partner wurden gefunden und es wurde über interessante Themen diskutiert.
Nette Kontakte für einen gemeinsamen Austausch habe ich gefunden. Nun bin ich gespannt, wie sich die Dinge weiterhin entwickeln werden.
Meine Gedanken weilen noch ein wenig bei den vielen Eindrücken. Es wird eine Weile dauern, bis ich alles verdaut habe. Und ich wünsche mir, dass es wieder einmal eine Woche gibt mit Lernen, Lesen, Schreiben und Austauschen mit Gleichgesinnten.

Jetzt schreibt sie wieder

Eine kreative Ader in mir lag längere Zeit brach: Das Schreiben. Erst ein E-Mail-Schreibkurs und jetzt der Mini-Workshop brachten mich wieder in die Spur.
Wahrscheinlich mache ich einfach zuviel. Ich interessiere mich für so viele Dinge. Ich bin ein Scanner. Aber das bin ich gerne, denn das bin ich. Vielleicht ein bisschen chaotisch und schlecht organisiert. Aber es macht mir Spaß. Und das ist die Hauptsache.

Ruhe im Blog

Ruhig ist es in meinem Alltag. Die Tage in meiner alten Heimat waren anstrengend. Viele Stunden habe ich im Auto verbracht, wenig und schlecht geschlafen, Verwandte und frühere Nachbarn getroffen, viel erzählt, geweint und gelacht, alte Freunde nach Jahren wiedergesehen und immer noch vertraut gewesen, eine mehr als nur Internetfreundin endlich in real kennengelernt, Eindrücke gesammelt, die Natur bewundert, die gut zwei Wochen weiter ist als bei mir …
Viel Zeug für ein paar Tage. Ich fühle mich matt, leer und ausgelaugt, und kehre schlecht in meinen Alltag zurück.
Den heutigen sonnigen, warmen Tag habe ich im Garten unterm Kirschbaum verbracht, Zeitschriften über das Landleben gelesen, gelauscht und die Landschaft angeschaut. Über mir im Baum summte es unentwegt. So nach und nach werden die Kirschbäume an der Straße auch weiß. Die heutigen warmen Sonnenstrahlen haben ihre Blüten geöffnet und jetzt sieht es auch bei mir nach Frühling aus, wenn es auch noch längst nicht so grün ist wie im Rheinland. Sogar den Kuckuck habe ich heute gehört.
Ich wünsche mir für morgen einen ähnlich warmen, sonnigen Tag.

Landleben

Lieblings-Smilie

Mein Lieblings-Smilie ist der hier:

So sitze ich oft vorm Bildschirm und kann mich schier auschütten vor Lachen bei dem, was ich manchmal lese. Lachen ist gesund. Deshalb lese ich auch lieber in Blogs, die mein Gemüt erheitern, als in denen, die das wiederkauen, was ich in der Zeitung lese oder in den Nachrichten sehe.

Jetzt ist sie weg

Die schöne Birke hat heute ihr Leben lassen müssen. Einerseits bin ich froh, weil ich mehr Sonne und Licht abbekomme und keine Samen mehr in mein Schlafzimmer fliegen. Andererseits finde ich es sehr schade, weil es ein schöner Baum war und mir oft als Fotomotiv diente.
Wie werden meine Bilder zukünftig aussehen ohne sie (links im Bild)?

Abendstimmung

Sind die echt?

„Darf ich Sie mal etwas fragen? Das will ich schon so lange“, sagte die Angestellte hinter dem Postschalter im Supermarkt.
„Klar“, antwortete ich.
„Ich trau mich nicht so recht“, lachte die Frau mit den kurzen schwarz und ein wenig rot gefärbten Haaren verschämt, während sie meinen Briefumschlag auf die Waage legte.
‘Was kommt jetzt?’, dachte ich bei mir. Was könnte die Frau mich fragen wollen. „Jetzt machen Sie mir ein wenig Angst. Aber fragen Sie ruhig.“
Sie schaute auf meine Haare und fragte: „Sind die echt? Oder haben Sie die grau eingefärbt?“
Ich musste lachen. Das hatte mich schon lange niemand mehr gefragt. „Nein, die sind echt.“
Die Frau schüttelte leicht den Kopf. „Das sieht sooo gut aus. Immer wenn ich Sie sehe, denke ich, wenn meine Haare ganz grau sind, dann lasse ich sie auch so. Das sieht einfach toll aus.“
Wir lachten beide, ich ein wenig erleichtert, dachte ich doch zuerst, sie würde etwas schlimmes über mich sagen wollen.
Ich freute und bedankte mich für ihr Kompliment. Als ich wieder im Auto saß, schaute ich erst einmal in den Rückspiegel. Gerade heute lagen die Haare nicht so wie sie sollten. Aber das war mir nach diesem schönen Kompliment auch egal.

So bald schon

Seit neun Jahren, seit ich sie kenne, will sie schon wegziehen, kaum dass sie hergezogen ist. Meine Freundin. Mein preußische Freundin. Die einzige Person, mit der ich hier hochdeutsch reden kann. Eine andere Freundin ist schon vor ein paar Jahren weggezogen.
Es ist ihr hier zu bergig, zu kalt, dann wieder zu warm, dann zu … Nein, es hat ihr hier nicht gefallen. Wie oft sprach sie davon, wegzuziehen, irgendwohin in Deutschland.
Und dann kam am Nachmittag dieser Anruf: „Im Mai sind wir weg.“
Wie weg? So schnell, so plötzlich, aus heiterem Himmel? In Bad Pyrmont, keine Ahnung wo das liegt, da lebt ihre Cousine und ab Mai auch sie mit ihrem Mann. Sie haben sogar schon eine Küche gekauft. Ich fasse es nicht. Ich glaube es kaum. Ihr Mann ist ein Bayer – der zieht nicht einfach in preußisches Gebiet!
Aber es ist wahr. Im Moment ist sie im Rheinland bei ihrer Tochter. Wenn sie zurückkommt, wird gepackt, das Haus hier wird verkauft. In ein paar Wochen ist sie weg.
Gut, dass es Telefon gibt. Hoffentlich hat sie dort auch gescheites Internet. Aber traurig bin ich. Sehr, sehr traurig … Da ist er wieder, der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht …

Schnappschüsse von meinen Gedanken

Könnte bitte mal jemand etwas für mich erfinden? Ich habe so viele Ideen im Kopf, weiß genau wie was aussehen soll, aber wenn ich es aufzeichne, sieht das immer total doof aus und nach zwei Stunden weiß ich nicht mehr, was die Zeichnung darstellen soll. Wie einfach wäre es doch, wenn ich einen Schnappschuss meiner Gedanken machen könnte.
Und wenn es nicht arg unverschämt ist, dann hätte ich gerne noch eine Beam-Maschine, die mich mal eben ins Rheinland beamt. Auf ein Käffchen oder zwei und dann wieder zurück. Das wäre doch eine coole Erfindung: Scotty, bitte beamen Sie!

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