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Artikel-Schlagworte: „Leben“
Schwer beschäftigt
Mein letzter Beitrag ist schon ewig her und ich habe fast ein schlechtes Gewissen. Alle die mich hier vermissen und schon nachgefragt haben, was denn los sei: Ich bin noch da – nur schwer beschäftigt.
Zuerst war meine Mutter ein paar Tage zu Besuch. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten jeden Tag etwas unternehmen, grillen und bis in den späten Abend draußen sitzen bei einem Glas Wein und viel Erzählen von früher. Meine Mutter hat ein super Gedächtnis und sie kann sich an Dinge erinnern, von denen ich gar nichts mehr weiß. Zum Beispiel wann wir wo im Urlaub waren, welches Wetter an einem bestimmten Tag gewesen ist und welche Kleider wir trugen. Toll! Ich kann mich schon nicht mehr daran erinnern, was ich gestern an hatte. Diesen Beitrag weiterlesen »
Einfach, aber kompliziert
Bei meiner Schwester klingelt das Telefon. Eigentlich möchte sie so spät am Abend nicht mehr drangehen. Sie schaut auf das Display und sieht eine Neusser Nummer, die sie aber nicht kennt. Keine Verwandtschaft, keine Freunde. Die Neugier siegt und sie greift zum Telefon.
Der Nachbar unserer Mutter meldet sich. Elke hat gleich einen dicken Kloß im Hals? Ist etwas mit Mutti?
Herr S.: Guten Abend. Hier spricht Herr S., der Nachbar Ihrer Mutter von obendrüber. Ich wollte mal fragen, ob Ihre Mutter unterwegs ist.
Elke: Nein, wieso? Sie sollte eigentlich daheim sein.
Herr S.: Da steht schon seit dem Morgen Post vor der Türe.
Elke: Hm? Haben Sie mal bei ihr geklingelt?
Herr S.: Nee, daran habe ich nicht gedacht. Aber rufen Sie doch einfach mal an und schauen nach ihr.
Elke: Klar, mache ich.
Elke ruft also bei Mutti an. Natürlich war sie zuhause.
Elke: Schau mal vor deiner Wohnungstüre nach.
Mutti: Wieso?
Elke: Mach mal, da steht was.
Mutti: Was steht denn da?
Elke: Schau doch einfach nach. Herr S. hat angerufen und gesagt, dass schon den ganzen Tag etwas vor der Türe steht und hat mich angerufen.
Mutti: Warum hat er nicht geklingelt?
Elke: Daran hat er wohl nicht gedacht.
Mutti: Und darum ruft er dich an? Er hätte doch auch hier anrufen können.
Ja, das hätte der Nachbar wohl tun können. Es wäre einfacher, schneller und effektiver gewesen, falls wirklich etwas mit unserer Mutter passiert wäre.
Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht!?
Meine Maus – deine Maus – unsere Maus
Nicht immer wird so friedlich geteilt. Da Katzen aber keine Spitzmäuse fressen, gibt es auch keinen Futterneid. Die Maus muss nicht als Futterbeute verteidigt werden und die Kameraden dürfen gerne mitspielen.
Beerige Zeiten
So macht der Sommer Spaß – mit kleinen fruchtigsüßen Beeren auf der Sonnenliege unterm Walnussbaum abhängen.
Nachdem ich gestern etliche Schubkarren voll Holz aufgestapelt habe (also das Holz, nicht die Schubkarren), habe ich mir das redlich verdient.
Wer sich nicht traut …
… nimmt Verstärkung mit.
Bei mir war es mein Hund. Danke Ninja! ![]()
Viereinhalb Kilo Liebe
Sie kam im Tierpark auf mich zu und ließ sich kraulen. Dann sprang sie weit hinauf auf das Piratenschiff auf dem Kinderspielplatz, den ich überquerte.
Wieder auf dem Hauptweg sprang sie an mir vorbei und ratzfatz auf einen Baum. Was für ein Leben für eine Katze, so frei und ungebunden hier herumstromern zu dürfen, dachte ich.
Die Katze gesellte sich zu mir und lief neben mir her.
Sie lief vor meine Füße, wurde leider einmal von mir unabsichtlich getreten, und strich an meinem Bein vorbei.
Einmal vorbei und drumherum, um anschließend zwischen meinen Beinen wieder aufzutauchen.

Dieses Spiel ging eine ganze Weile. Immer um mich herum, vor meine Füße, mal rechts, mal links von mir.
Wir drehten gemeinsam eine Runde an den Greifvogelvolieren vorbei, begleitet vom Schreien der Schreiseeadler.
Ungefähr eine Viertelstunde hat sie mich begleitet. Als ich wieder zum Hauptweg hinauf ging, blieb sie zurück.
Gut, dachte ich. Was hätte ich gemacht, wenn sie bis zum Parkplatz mitgegangen wäre und sich vor mein Auto geschmissen hätte?
Schade, dachte ich, dass sie nicht doch mitgegangen ist. Ich hätte sie glatt mit nach Hause genommen.
PS. Nein, hätte ich natürlich nicht. Aber wenn sie unbedingt gewollt hätte …
Mein Autoschutzengel
Ausgedruckt und laminiert begleitet mich mein Autoschutzengel nun auf allen Autofahrten. Leider muss er im Handschuhfach liegen und ich überlege nun, ob ich ihn auf Folie drucken (lassen) kann, damit ich ihn immer sehe.
Ich freue mich riesig über Beas tolle Idee. Danke meine Liebe, das hast Du wieder eimal super gemacht! ![]()
Kleines Glück
Zwei Tage vorher hatte ich in der Nacht, als ich auf meine Katzen wartend auf der Terrasse stand, eine Sternschnuppe fallen sehen. Schnell habe ich mir eine Menge gewünscht, bevor ich es wieder vergesse. Meist bin ich so begeistert von den Sternschnuppen, dass ich das Wünschen vollständig vergesse. Aber dieses Mal wollte ich sichergehen und ratztfatz habe ich drei Wünsche in den Himmel geschickt. Einer davon betrifft auch meine Mehr-als-Internet-Freundin. Wir werden sehen, ob sich dieser Wunsch, trotz meiner Hin-und-Wieder-Zweifel, erfüllt.
Und dann sah ich von meiner Gartenliege aus, in einem Meter Entfernung, dieses Kleeblatt. ‘Hat das vier Blätter?‘, fragte ich mich und stand auf. Es hatte vier Blätter! Wie oft habe ich nach einem Glückskleebatt gesucht, weil ich es verschenken wollte. Nie hatte ich eines gefunden. Aber jetzt, einfach so. Ist das eine kleine Bestätigung des Universums?
Hitze macht faul
Mich jedenfalls. Hitze trocknet Hirn. Hitze lähmt. Nach ein paar heißen Tagen freue ich mich immer über Abkühlung. Und ich freue mich jetzt schon auf den Herbst und auch auf den Winter – schlagt mich bitte nicht.
Darum könnte ich eher in den nordischen Ländern als im Süden leben. Immer Sonne, Sand und Meer würden mich begriffsstutzig machen.
Langsam erhole ich mich von den Ereignissen und Entscheidungen der letzten Wochen. Meine laufenden und angedachten Projekte kommen langsam wieder in die Gänge, Liegengebliebenes wird aufgearbeitet. Alle, die noch auf Mail von mir warten können hoffen, sie bald zu bekommen. *schäm*
Entscheidendes Bauchgefühl
Einmal getroffene Entscheidungen kann man nicht immer rückgängig machen. Aber ich kann neue fällen wenn ich merke, dass ich mit meiner Entscheidung nicht glücklich bin und auch niemals werde.
Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen und nicht auf meinen vermeintlichen Verstand.
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