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Artikel-Schlagworte: „Glücksmomente“
Vielleicht-Tag
Die Sonne scheint, es sind angenehme 20 Grad im Schatten, es riecht nach Heu und Kuhdung. Die Waschmaschine rödelt vor sich hin, ich genieße meinen Kaffee und die Tageszeitung, während der Wind leise in den Kirschbaumblättern raschelt.
Vielleicht zupfe ich nachher in den Beeten das Unkraut. Die Wiese müsste gemäht werden, sie ist recht hoch gewachsen. Vielleicht mache ich das am Abend. Vielleicht topfe ich ein paar Zimmerpflanzen um. Vielleicht bastele ich auch ein wenig in der Werkstatt. Vielleicht gehe ich aber auch mit Ninja in den Wald. Vielleicht hole ich die Liege aus der Werkstatt und lege mich auf sie und schaue in die Landschaft. Vielleicht lese ich auch ein schönes Buch. Vielleicht schreibe ich die nächsten zwanzig Blogbeiträge vor. Vielleicht … ich lasse mich heute treiben und mache was ich will.
Süße Verführung
Ich konnte nicht anders …

Schreck am Morgen
Einkaufszettel in die linke Westentasche, Schlüssel in die linke Westentasche, Geldbörse in die rechte Westentasche … WO ist meine Geldbörse? Ich weiß IMMER, wo meine Sachen sind. Aber heute?
In Jacke eins steckt die Börse nicht, in Jacke zwei auch nicht. In Rucksack eins liegt sie nicht, in Rucksack zwei auch nicht. Handtaschen benutze ich sehr selten bis gar nicht. In der Kommodenschublade im Flur liegt sie nicht, auf dem Küchenschrank nicht und auch nicht auf der Heizung im Flur.
Leichte Panik macht sich breit. Was für welche und wie viele Karten habe ich in der Börse? Wie und wo muss ich sie sperren? Wie bezahle ich jetzt meine Einkäufe?
Gaaanz ruhig. Was habe ich zuletzt bezahlt? Die Geranien am Dienstag. Am Dienstag war es warm und ich hatte keine Jacke an. Die Geldbörse liegt im Auto in der Mittelkonsole!
Puh – habt Ihr den Felsen von meinem Herzen plumpsen gehört?
Im Schwabenländle
Ganz spontan hatte ich mich entschlossen, am letzten Wochenende einen Besuch im Schwabenländle zu machen. Meine Güte, ich staunte nicht schlecht, als ich all die grünenden und rosa, weiß und gelb blühenden Bäume und Sträucher sah. Ich kam mir vor, als käme ich aus einer anderen Welt. War es bei mir noch trist und grau, sah die Welt in Schwaben fröhlicher aus.
Wunderschön fand ich bei schönstem Frühlingswetter den Ausflug nach Tübingen. Wer einmal dorthin reist, der sollte unbedingt eine Fahrt mit dem Stocherkahn machen. Ninja hat es auch sehr gefallen.
Sanft gleitete das lange Holzboot, das mit einer Stocherstange bewegt und gesteuert wird, über den Neckar an der historischen Neckarfront mit dem Hölderlinturm vorbei.

Ich hätte stundenlang so fahren, Fotos machen und einfach die Seele baumeln lassen können.
Aber alles Schöne geht einmal zuende. Während es bei mir immer noch trist und kalt ist, schaue ich mir die Fotos und Videos an, die ich gedreht habe und träume ein wenig vor mich hin. Das möchte ich gerne noch einmal machen – und wieder schwäbische Spätzle essen.

Alles muss raus
So früh war ich noch nie dran. Während vor drei Jahren um diese Zeit Ostern war und ich einen halben Meter Neuschnee bekam, sind es heute sonnige 15 Grad. Ich wühle schon den ganzen Tag im Garten, bin dreckig wie ein Erdferkel und blutig zerkratzt von den Rosenstacheln. Meine Gartendeko habe ich überall verteilt und zur Feier des Tages habe ich die Gartenmöbel auf die Terrasse geräumt und es mir dort gemütlich gemacht. Augen zu und das Gesicht in die Sonne gehalten bin ich fast eingeschlafen.
Die Biotonne ist voll und wandert heute an den Straßenrand. Ich lege mich in die Badewanne und mache es mir dann auf meiner Couch gemütlich, den Blick nach draußen gerichtet in meinen erwachenden Garten, in dem gerade erst wenige Minikrokusse blühen. Schön ist das.
Gemeinsamkeit
Was haben ein hessischer Einsiedler, der in Schwaben lebt und ein niederrheinischer weiblicher Almöhi, der in Bayern lebt, gemeinsam?
Die Liebe. ![]()
Was für eine Konstellation. ![]()
In Erinnerung
Heute vor zwei Jahren hast Du mich das letzte Mal besucht. Wir haben viele Jahre miteinander verbracht. Es war nicht immer einfach und so manches Mal warst Du mir eher lästig. Wir liebten und wir hassten uns, aber wir konnten nicht ohne einander.
Seitdem sind viele Monate ins Land gegangen und ich habe mich über jeden Monat gefreut, den Du nicht bei mir warst. Jetzt weiß ich, wirst Du nie mehr kommen und ich freue mich ganz narrisch darüber.
Ade, Tschüss und Auf Wiedersehen – oder besser doch nicht. ![]()
Geschenkt
Draußen ist es trotz Sonnenschein so trist. Die Schneeflächen werden immer kleiner, die braunen Wiesenflächen immer größer. Nicht Winter, nicht Frühling.
Ich bin heute bis zum Bach hinunter gelaufen, an dem im Frühjahr unzählige Märzenbecher blühen. Na, von März war weit und breit nichts zu sehen. Im Wald war der Schnee auch schon größtenteils weg und es lief sich recht gut auf dem gefrorenen Boden.
Zuhause erwartete mich der Frühling. Die Tulpen habe ich mir vorgestern selbst geschenkt – muss auch mal sein, ich will es mir mit mir ja nicht verderben.
Nur ein gescheites Foto habe ich nicht hinbekommen. Aber sie sind ja auch für mich und nicht für euch. Ihr dürft aber trotzdem mal an ihnen schnuppern.

Ich bin vom anderen Stern
Manchmal glaube ich, ich bin vom anderen Stern. Oder wie soll man das, was ich denke und tue, nennen? Da kann man sich wirklich nur wundern.
Ich weiß ja nicht, ob das immer alles so richtig ist, was ich mache. Aber es macht Spaß.
Suuuuper
Die Post war da – taralala …
Ich freue mich riesig.
Was für eine Überraschung!
Dankeschön! ![]()

Während Frauchen quickend durch die Küche hüpfte, schaute Pauli ganz skeptisch um die Ecke: Jetzt tickt Frauchen völlig aus. ![]()
Bob Ross habe ich vor vielen Jahren in seinen Malkursen im Fernsehen verfolgt. Ich war wie gebannt von seiner Malweise. Leider ist mein Englisch nicht mehr besonders gut und ich habe das meiste von dem was er sagte nicht verstanden. Doch seine Art zu reden hatte etwas sehr meditatives.
Eines berührte mich immer sehr: Wenn er einen Baum malte, gab er ihm einen Freund zur Seite.
Leider lebt dieser Mann schon viele Jahre nicht mehr. Aber unvergessen wird er bleiben.
Und auf der DVD kann ich sogar deutsche Sprache einstellen. Toll! Jetzt weiß ich auch wovon er redet.
Trotzdem habe ich erst einmal die englische Sprache gewählt um Bob Ross’ Stimme zu hören.
Danke, S. Du hast mir eine Riesenfreude gemacht!
- Stefan bei Meine beiden Welten
- Vera bei Meine beiden Welten
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- Ellen bei ZugeSPAMt
- Vera bei ZugeSPAMt
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- Vera bei ZugeSPAMt
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