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Artikel-Schlagworte: „Entscheidungen“
Entscheidungen

Ich kann’s nicht lassen
Der Salat von heute Mittag liegt mir immer noch im Magen. Soviel „gesund“ bekommt mir einfach nicht.
Jetzt stehe ich vor der Entscheidung:
- Abendessen und Naschen (die übliche Variante)
- Abendessen ohne Naschen (schaffe ich nicht)
- Naschen ohne Abendessen (das is(s)t es)
Nicht gesund, aber Kalorien gespart … Jetzt sage bloß niemand, umgekehrt würde ich mehr sparen … ![]()
Meine erste Ausstellung
Wenn mir jemand vor vier Wochen gesagt hätte, dass ich viel Spaß an diesem Tage haben würde, hätte ich ihn ausgelacht und ihm einen Vogel gezeigt.
Vorgestellt wurde in meinem Autohaus der Nissan Juke, ein Auto, das für die Zielgruppe um die 35 Jahre gebaut wurde. Ein eigenwilliges, sportliches, hübsches Auto, für das sich auffallend viele ältere Leute interessierten.
Und so war mein Tag: Diesen Beitrag weiterlesen »
Wer sich nicht traut …
… nimmt Verstärkung mit.
Bei mir war es mein Hund. Danke Ninja! ![]()
Entscheidendes Bauchgefühl
Einmal getroffene Entscheidungen kann man nicht immer rückgängig machen. Aber ich kann neue fällen wenn ich merke, dass ich mit meiner Entscheidung nicht glücklich bin und auch niemals werde.
Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen und nicht auf meinen vermeintlichen Verstand.
Ohne Netz und doppelten Boden
Ich bewundere Menschen, die ohne Geld leben und sich selbst versorgen. Sei es, dass sie weggeworfene Lebensmittel sammeln, oder ihre Kleidung aus Schafwolle herstellen und den Träger selbiger irgendwann schlachten und essen.
Genau so bewundere ich Menschen, die sich fast ohne Geld und nur mit Handgepäck aufmachen in ferne Länder und darauf vertrauen, dass sie sich unterwegs finanzieren und ernähren können.
Mein Sicherheitsbedürfnis ist für solche Dinge viel zu groß. Mich bringen schon Kleinigkeiten, jedenfalls die Dinge die für andere Kleinigkeiten sind, aus dem Konzept. Ich fühle mich dann bedroht, in meiner Existenz erschüttert. Doof, oder? Das würde ich gerne abstellen können. Doch das gelingt mir nicht, wenn meine Gedanken immer wieder um diese Geschichte kreisen und sich Horrorszenarien vor meinem geistigen Auge ausbreiten. Meine Güte, ich habe Sorgen, die andere sich wünschen würden.
Vielleicht liegt mein heutiges Gedankenkarussell auch nur am Wetter (man schaue nach links auf das Wetterwidget). Ob ich mir einmal anderes Wetter besorge? So um die zwanzig Grad und Sonnenschein? Auf dem Blog wäre das immerhin möglich.
Endlich
Nach drei Wochen Leihwagen kann ich endlich wieder „mein“ Auto fahren. Noch ist es das nicht. Ein wenig fremd ist es mir, es sieht etwas anders aus, obwohl es die gleiche Farbe hat, es hört sich anders an, es riecht anders, es hat ein paar Kratzer, und die Sitze sind knallhart. Aber es ist meines. Ein gebrauchtes altes Auto. Mein Auto war nicht alt und nur von mir gebraucht. Aber was erwarte ich? Ich bin froh, nicht mehr Leihwagen fahren zu müssen. Und ich hoffe, dass mir dieses Auto genauso treu sein wird wie mein altes, dessen Schrott ein Litauer gekauft hat. Wer weiß was er damit macht. Vielleicht fahren demnächst Teile von meinem Auto in vielen anderen Autos herum. So ist es denn nicht ganz tot und das finde ich sehr tröstlich. Hach, was bin ich heute wieder sentimental.
Schrott
Ein Haufen Schrott ist von meinem Auto übrig geblieben. Dabei sieht es von hinten, von der linken Seite und vorne links total super aus. Aber vorne rechts … Ein Schaden von 17.500 Euro ist das. Kaum zu glauben, oder?
Beim Unfallgegner wird der Schaden ähnlich hoch sein, da sein Wagen auch nicht besser aussah. Der Fahrer hat wirklich voll zugelangt. Musste das denn unbedingt mein Auto sein?
Ein neues altes Auto ist in Sicht. Es steht in der Nähe von Augsburg. Es hat zwar schon 45.000 Kilometer runter, meiner nur 31.000, dafür hat es eine etwas bessere Ausstattung. Und es ist meine Farbe und auch ein Fünftürer. Was will ich mehr? Ich bin froh, dass ein gleichwertiges Auto gefunden wurde.
Um alles Unangenehme kümmert sich mein Autohaus und der Anwalt (die gegnerische Versicherung hat sich noch nicht bei mir gemeldet, warten die auf schönes Wetter?). Ohne diese Hilfe wäre ich wirklich aufgeschmissen. So muss ich mich nicht kümmern und ärgern, sondern reiche einfach nur die Rechnungen weiter. Vielen Dank an dieser Stelle.
Der größte Dank geht an meinen Schutzengel.
DANKE!
Falsche Entscheidung
Die Sonne schien, es versprach ein herrlicher Tag zu werden. Bleibe ich zuhause im Garten oder fahre ich in den Vogelpark zum Fotografieren?
Es zog mich gestern in den Vogelpark. So packte ich meine Siebensachen, erklärte meinem Hund warum er nicht mitfahren durfte und fuhr los. Bis hinter Passau. Dort bog der kleine LKW, der vor mir fuhr, auf die Autobahnzufahrt nach Linz ab. Hinter mir fuhren Autos, mir entgegen kamen Autos, von der Autobahn wahrscheinlich auch. Ich fuhr schließlich auf der vielbefahrenen, berüchtigten B12, auf der es ständig Unfälle gibt.
Dann ging alles ganz schnell. Ein entgegenkommendes Fahrzeug wollte auch auf die Autobahn Richtung Linz. Auf der Höhe der Einfahrt fuhr aber ich und der Fahrer hat mich nicht gesehen. Einfach nicht gesehen, und krachte in mein Auto.
Eine Möglichkeit zu reagieren gab es für mich nicht. Ich machte die Augen zu und dachte, das ist das Ende, und wie gut, dass ich Ninja nicht dabei hatte.
Mein Auto ist wahrscheinlich Totalschaden. Große Hoffnung wurde mir nicht gemacht. Ich weiß, es ist nur Blech und mir ist nicht viel passiert außer einer Prellung und Kopf- und Nackenschmerzen. Aber es ist mein Hab und Gut, dass zu Schrott gefahren wurde und ein tiefer Eingriff in meine finanzielle Lebensplanung und Sicherheit. Das tut mir mehr weh als mein Körper.
Aber Hauptsache: Mir geht es gut und Ninja freute sich riesig, als ich wieder nach Hause kam.
Jetzt schreibt sie wieder
Eine kreative Ader in mir lag längere Zeit brach: Das Schreiben. Erst ein E-Mail-Schreibkurs und jetzt der Mini-Workshop brachten mich wieder in die Spur.
Wahrscheinlich mache ich einfach zuviel. Ich interessiere mich für so viele Dinge. Ich bin ein Scanner. Aber das bin ich gerne, denn das bin ich. Vielleicht ein bisschen chaotisch und schlecht organisiert. Aber es macht mir Spaß. Und das ist die Hauptsache.
- Stefan bei Meine beiden Welten
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