Vera

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Wetter bei mir
Bayerischer Wald
10. September 2010, 11:38
Bewölkt
Bewölkt
13°C
Gefühlte Temperatur: 14°C
Luftfeuchtigkeit: 78%
Wind: 11 km/h W
Böen: 18 km/h
Sonnenaufgang: 6:34
Sonnenuntergang: 19:29
Vorhersage 10. September 2010
Tag
Wolkig mit Regenschauern
Wolkig mit Regenschauern
16°C
Wind: 4 km/h W
Böen: 11 km/h
Nacht
Überwiegend klar
Überwiegend klar
7°C
Wind: 0 km/h NNW
Böen: 4 km/h
Vorhersage 11. September 2010
Tag
Wolkenlos
Wolkenlos
17°C
Wind: 0 km/h O
Böen: 11 km/h
 
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Artikel-Schlagworte: „Alltag“

Holz im Kopf

Manche haben Stroh im Kopf – bei mir ist es Holz. Manchmal muss ich es einfach rauslassen.

Wer sich nicht traut …

… nimmt Verstärkung mit.
Bei mir war es mein Hund. Danke Ninja!
 

Alles Schlechte hat auch was Gutes

Nachdem gestern aus irgendeinem Grund mein Layout nicht mehr funktionierte (warum nur dieses?) und ich es erneut exportieren musste, dachte ich: Okay, die Birnenblüten sind zu Früchten herangewachsen, das passt eigentlich nicht mehr. Also muss wenigstens ein neues Bild her.
Schlafen konnte ich bei der Wärme sowieso nicht mehr. Nach ewigem Suchen und Probieren habe ich mich dann für ein Bild am Wasser entschieden. Das passt zum Sommer und der Steg lädt zum Verweilen ein. Nehmt auf ihm Platz und lasst die Beine ins Wasser baumeln, während Ihr Euch auf meinem Blog umseht.

Sommerabend

Der Abend ist mild und ich sitze noch spät auf der Terrasse und schaue in den Garten. Paarungswillige Glühwürmchen fliegen durch die Nacht und leuchten wie tanzende Sterne, die ein Gastspiel auf der Erde geben. Eine Kirchturmuhr schlägt zehnmal, irgendwo fährt ein Auto und ein Flugzeug zieht in Reisehöhe über mich hinweg. Es ist ruhig und kein Windhauch flüstert mir ins Ohr.
Der Himmel ist noch recht hell, doch die Schrift auf meinem Schreibblock kann ich kaum sehen. Ich drehe eine letzte Runde durch meinen Garten. Die Luft riecht nach Heu und gedüngten Wiesen. Meine englischen Rosen betören durch ihren schweren Duft. Meine Gartenlaternen spenden ein weißes Licht und beleuchten die darunter wachsenden Blumen. Der frisch gemähte Rasen ist feucht – ein Zeichen dafür, dass das Wetter morgen so schön wird wie heute.

Hinter mir an der Hauswand raschelt es. Meine Katzen sind es nicht. Die streunen auf der großen Wiese herum auf der Jagd nach Mäusen und anderem Getier. Es kratzt und schubbert und ich weiß nicht, ob das eine Maus oder ein Igel ist. Oder ist es vielleicht eine Kröte, eine Eidechse, ein Wiesel oder gar eine Schlange?
Ich bin zu feige um nachzusehen. Muss ich wissen, was das ist? Lieber bleibe ich am Tisch sitzen, Kerzenschein erhellt mittlerweile ein wenig meinen Block und ich schreibe ein paar Zeilen.
Es raschelt wieder hinter mir. Wenn mir jetzt etwas über die Füße laufen sollte, schreie ich ganz laut. Da verstehe ich keinen Spaß. Wo sind nur meine samtpfotigen Jäger? Wenn man sie braucht, sind sie nicht da.
Aber jetzt geht Ninja in die Ecke und nimmt die Sache in die Pfote. Sie schnuppert am Blumenkübel und es raschelt lauter. Ob ich doch noch meine Taschenlampe hole? Nun quickt auch noch das Meerschweinchen der Nachbarn. Möglicherweise stromern dort meine Katzen herum, statt im heimischen Garten nächtliche Ungeheuer zu fangen.
Als hätte sie meine Gedanken gehört kommt Pauline nach Hause. Wenn ich denke, dass sie meine Rettung ist, habe ich mich getäuscht. Sie möchte ins Haus. Nachts schläft sie lieber im Hundekörbchen statt sich mit Artgenossen zu zanken.
Zeit für mich, mein Geschreibsel zu beenden. Einen Moment schaue ich noch den Glühwürmchen zu und frage mich, ob man Glühwürmchen fotografieren kann.
Endgültig packe ich meine Sachen zusammen und ziehe mich zur Nacht zurück. Gute Nacht Welt, bis morgen.

Rüffel

Einen Rüffel habe ich heute von Schwesterherz bekommen. Schon lange habe ich keinen neuen Eintrag gemacht und ihr ist es langweilig. Ojeoje, was schreibe ich denn da, damit sie sich wieder unterhalten fühlt?
Grübel, grübel – kram, kram …

In einer Schublade habe ich mein altes Poesiealbum gefunden. Und ratet mal, wer sich dort verewigt hat? Genau. Schwesterherz.

 

Poesiealbum

Viereinhalb Kilo Liebe

Sie kam im Tierpark auf mich zu und ließ sich kraulen. Dann sprang sie weit hinauf auf das Piratenschiff auf dem Kinderspielplatz, den ich überquerte.

Miezi

Wieder auf dem Hauptweg sprang sie an mir vorbei und ratzfatz auf einen Baum. Was für ein Leben für eine Katze, so frei und ungebunden hier herumstromern zu dürfen, dachte ich.
Die Katze gesellte sich zu mir und lief neben mir her.

Miezi
 
 
 

Sie lief vor meine Füße, wurde leider einmal von mir unabsichtlich getreten, und strich an meinem Bein vorbei.

Miezi3

Einmal vorbei und drumherum, um anschließend zwischen meinen Beinen wieder aufzutauchen.
Miezi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dieses Spiel ging eine ganze Weile. Immer um mich herum, vor meine Füße, mal rechts, mal links von mir.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir drehten gemeinsam eine Runde an den Greifvogelvolieren vorbei, begleitet vom Schreien der Schreiseeadler.
 
 
 
 
 
 
 

Ungefähr eine Viertelstunde hat sie mich begleitet. Als ich wieder zum Hauptweg hinauf ging, blieb sie zurück.
Gut, dachte ich. Was hätte ich gemacht, wenn sie bis zum Parkplatz mitgegangen wäre und sich vor mein Auto geschmissen hätte?

Schade, dachte ich, dass sie nicht doch mitgegangen ist. Ich hätte sie glatt mit nach Hause genommen.

Miezi

 
 
 
 
 

PS. Nein, hätte ich natürlich nicht. Aber wenn sie unbedingt gewollt hätte …

Mein Autoschutzengel

Ausgedruckt und laminiert begleitet mich mein Autoschutzengel nun auf allen Autofahrten. Leider muss er im Handschuhfach liegen und ich überlege nun, ob ich ihn auf Folie drucken (lassen) kann, damit ich ihn immer sehe.

Ich freue mich riesig über Beas tolle Idee.  Danke meine Liebe, das hast Du wieder eimal super gemacht! 

Autoschutzengel

Es macht was es will

Dieses blöde Grafikprogramm macht einfach nicht, was ich will. Ich möchte nur einen Text verschieben: Ebene auswählen, Verschiebewerkzeug oder wie das Ding heißt auswählen, klicken und ziehen zum verschieben. Steht auch unten drunter. Klappt bei den Bildern, nur beim Text nicht. Ich klicke und schiebe, klicke und zerre, klicke und grummele, klicke und sage böse Worte, klicke und haue mit der Faust auf den Tisch … Ich beende das Programm und beginne von vorne. Hat sich ein Bit quergestellt, oder was?
Das Spiel beginnt erneut. Nach Stunden bin ich endlich fertig, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin leicht genervt.
Jetzt das Ergebnis auf eine Postkarte drucken. Mein Drucker mault. Falsches Papier, falsches Fach, falscher Anwender. Nein, nein und noch einmal nein! Ich bin der richtige Anwender und du tust jetzt endlich was ich will!
Nach weiteren gefühlten Stunden habe ich endlich die Bedienungsanleitung auf dem PC gefunden. Ahja, so geht das. So wollte ich das ja auch eigentlich machen.
Der Drucker druckt. Na endlich. Ich nehme die Postkarte aus dem Fach und falle fast in Ohnmacht. Och nö aber auch. Die Farbpatrone hat nicht genügend Farbe. Jetzt werde ich aggressiv und schüttele die ausgebaute Farbpatrone durch die Luft und versuche es noch einmal. Ich muss sagen: Die Farbkombinationen gefallen mir. Aber ich kann sie momentan nicht gebrauchen.
Ab zum nächsten Druckpatronenverkaufsgeschäft. Mit voller Munition starte ich meinen Druck erneut. Endlich druckt der Drucker eine farbige Karte. Ich könnte zufrieden sein.
Bin ich aber nicht. Das Grün ist mir zu grün. Und wenn ich den Stress, das Papier, die Tinte und die Zeit zusammenrechne, dann kommt mich ein Druck in der Druckerei billiger. Gedacht, getan.

Erkenntnis des Tages: Manchmal macht Selbermachen einfach keinen Sinn.
 

Postkarten

Hitze macht faul

Mich jedenfalls. Hitze trocknet Hirn. Hitze lähmt. Nach ein paar heißen Tagen freue ich mich immer über Abkühlung. Und ich freue mich jetzt schon auf den Herbst und auch auf den Winter – schlagt mich bitte nicht.
Darum könnte ich eher in den nordischen Ländern als im Süden leben. Immer Sonne, Sand und Meer würden mich begriffsstutzig machen.

Langsam erhole ich mich von den Ereignissen und Entscheidungen der letzten Wochen. Meine laufenden und angedachten Projekte kommen langsam wieder in die Gänge, Liegengebliebenes wird aufgearbeitet. Alle, die noch auf Mail von mir warten können hoffen, sie bald zu bekommen. *schäm*

Entscheidendes Bauchgefühl

Einmal getroffene Entscheidungen kann man nicht immer rückgängig machen. Aber ich kann neue fällen wenn ich merke, dass ich mit meiner Entscheidung nicht glücklich bin und auch niemals werde.
Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen und nicht auf meinen vermeintlichen Verstand.

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