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Schwer verdaulich
Heute hat meine Schwiegermutter Geburtstag.
Zu meinen Schwiegereltern habe ich auch sechsundzwanzig Jahre nach dem Tod meines Mannes immer einen guten Kontakt gehabt. Auch wenn wir uns aufgrund der Entfernung nicht mehr regelmäßig sehen können, telefonieren wir immer noch an Geburts- und Feiertagen.
Mein Schwiegervater ist vor fast zehn Jahren gestorben. Kurz vorher habe ich ihn noch in Passau getroffen, bevor er mit meiner Schwiegermutter, meiner Schwägerin und ihrem Mann aufs Schiff ging, das die Donau hinab bis ans Schwarze Meer fuhr. Er hat das Schiff nicht mehr lebend verlassen.
Wenn ich an ihn denke, sehe ich ihn und die Familie noch hinter mir her winken, bevor ich nach einem wunderschönen gemeinsamen Abendessen wieder nach Hause fuhr.
Heute hat meine Schwiegermutter Geburtstag. Sie lebt in der Familie meiner jüngsten Schwägerin, mit der ich nichts Böses ahnend plaudere. Meine Schwiegermutter ist im Krankenhaus. Seit Monaten geht es ihr schlecht, das merkte ich schon an Weihnachten. Ihre Zeit läuft ab, das wissen wir alle.
Es macht mich sehr traurig. Während ich versuche am Telefon nicht zu heulen, erfahre ich, dass ein Bruder meines Schwiegervaters an Silvester gestorben ist und meine älteste Schwägerin kürzlich, mit erst achtundfünfzig Jahren.
Ein fröhliches Geburtstagsschwätzchen wollte ich halten. Aber jetzt muss ich die traurigen Nachrichten erst einmal verdauen.
Schwer von Begriff
In den engen Straßen von Waldkirchen liegen rechts und links noch hohe Schneeberge. Die Parkplätze vor dem Friseurgeschäft sind, sehr unüblich, alle besetzt. Ich weiß nicht wohin mit meinem Auto, fahre bis zur nächsten Einfahrt, wende und stelle mich hinter zwei Autos, um im Geschäft zu fragen, wo ich am besten mein Auto abstelle. Da kommt auch schon die Kollegin meiner Friseurin.
Sie zeigt ein Stück weit die Straße hinauf auf einen Parkplatz vor einem Haus mit mehreren Garageneinfahrten. Zwei Autos stehen dort, eines ganz links, eines ganz rechts.
Sie: Sie können das Auto hinter das von der V. stellen.
Ich: Hinter welches Auto?
Sie: Hinter das vordere.
Ich: Also daneben?
Von hier aus gesehen ist dahinter daneben.
Sie: Nein, dahinter.
Ich: Wie jetzt? Vor die Garageneinfahrt?
Sie: Nein, hinter das Auto von der V.
Ich: Direkt daneben?
Daneben, dahinter, was meint der Bayer, wenn er sagt “dahinter”? Er sagt ja auch es „schmeckt“ gut, wenn etwas gut riecht.
Sie: Nein, genau dahinter.
Ahhh! Endlich verstehe ich. Hinter das Auto von V. Gut, dass ich so ein kleines Auto habe, denn das passt gerade mal so dahinter, ein wenig steht es auf der Straße. So wie ich ein wenig auf der Leitung gestanden habe.
Es schneit …
… und ich war schon auf Frühling gepolt. Auch wenn ich weiß, dass der Winter in meiner Region noch lange nicht vorbei ist, trifft mich der Schneefall doch etwas. Wie gut, dass ich heute Morgen noch schnell bei der Post und mit Ninja spazieren war. Im Moment würden mich keine zehn Pferde nach draußen bekommen.
Dummheit muss bestraft werden
Es reicht nicht, einmal einen Fehler zu machen. Man macht ihn auch zwei- oder dreimal. Bis man es lernt.
Gestern Abend ließ ich meine Blumengießkanne auf der Küchenspüle stehen. Ich wollte heute Morgen im Tageslicht meine Blumen auf der Fensterbank gießen, weil ich nicht daneben gießen wollte im Dämmerlicht. Das war ein folgenschwerer Fehler. Pauli turnte nachts herum und schmiss die Kanne, die natürlich mit Wasser gefüllt war, um, und das Wasser lief auf den Boden. Normalerweise nicht schlimm, aber in meiner Küche liegt Parkett …
Und genau vor der Küchenspüle war eh schon ein Belag etwas lose, der sich jetzt natürlich wölbt und nicht mehr gegen das nächste Brett stößt. Ich hoffe, das zieht sich noch etwas zusammen, damit ich mit Kleber das Malheur beheben kann.
Das war der erste Fehler. Und was mache ich doofe Nuss? Stelle ich doch diese Kanne mit dem Restwasser genau wieder an dieselbe Stelle. Was macht mein Macho-Kater? Genau! Er schmeißt sie dieses Mal auf den Boden. Grrrrr. ![]()
Aber es ist meine Schuld. Aus einem Fehler habe ich nicht gelernt. Ein drittes Mal passiert mir das nicht: Nie wieder stelle ich eine Kanne mit Wasser auf die Spüle.
Frühlingskleid
Ein leichtes Frühlingskleid hat mein Blog sich heute übergestreift. Draußen liegt noch ein halber Meter Schnee, aber Montag ist meteorologischer Frühlingsanfang.
Wenn ich auch noch dick eingemummelt herumlaufe, beginnt für mich an diesem Tag der Frühling. Hoffentlich schneit es nicht mehr soviel. So gerne ich den Schnee auch mag, aber ich möchte auch gerne jetzt Schneeglöckchen im Garten sehen und nicht wieder erst im April, wo andere Leute ihre Geranien pflanzen.
Ich hätte sogar Lust auf Frühjahrsputz. ![]()
Die Monster in meinem Rechner
Manchmal frage ich mich, ob in meinem Rechner kleine Monster sitzen, die mich ärgern wollen.
Gestern Abend konnte ich eine Datei nicht in dem Format abspeichern, in die ich sie speichern wollte. Ich hätte keine Rechte dazu, meinte mein Rechner. Wie jetzt!? Wenn nicht ich, wer dann?
Heute Morgen geht das Speichern ohne Probleme. Ob die kleinen Monsterli noch schlafen? Pssst, seid leise, sonst kann ich womöglich den Blogbeitrag nicht hochladen.
Bewundernswert
Während ich mich mit einem Programm abquäle und die einfachsten Dinge nicht kapiere, die ich mit einem anderen Programm in Nullkommanix schaffe, macht eine andere Frau ihre Sachen mit Links. Vierzig Jahre älter als ich ist die Dame und schreibt auf die Einladungskarten zu ihrem 90. Geburtstag: „Weil ma da Fernseha nimma glangd, han i mir s’komputern ahgfangnd. Jung wia i bi, segts ja: haud dös ganz guad hi. *
Hut ab, junge Frau, kann ich da nur sagen. Fit wie ein Turnschuh ist sie. Nicht nur am Computer. Nebenbei spielt sie Keyboard, löst Kreuzworträtsel, macht Gedächtnistraining mit ihrer Freundin am Telefon und spielt Karten, ist Mitglied im Frauenbund, reiste gerne solange sie gut zu Fuß war, sportelt jede Woche in einer Turngruppe und ist auch beim Fasching aktiv dabei.
Ich fühle mich gerade ziemlich alt neben dieser Powerfrau. ![]()
* Weil mir der Fernseher nicht mehr reicht, habe ich mit Arbeiten auf dem Computer angefangen. Jung wie ich bin, ihr seht es ja, haut das ganz gut hin.
Geduld und Zeit
Die brauchte mein persönlicher Coach heute, damit ich der Umsetzung meiner Ideen und Visionen wieder einen Schritt näher rücken konnte.
Vielen Dank dafür und für die sich gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit. Schön, dass wir uns gefunden haben.
Jeden Tag etwas mehr, jeden Tag etwas Neues – Umsetzung nimm dich in acht, ich komme.
Wer beantwortet meine Fragen?
In den letzten zwei Wochen hatte ich viele Fragen. Wer sollte sie mir beantworten? Wie froh bin ich, dass es heutzutage Suchmaschinen gibt.
Keine Frage ist unbeantwortet geblieben. Egal wie und was ich gefragt habe, es gab immer Antworten. Wenn ich sie auch nicht sofort gefunden habe, manchmal musste ich meine Frage anders formuliert stellen oder in einem Forum nachfragen.
Was würde ich nur ohne das Internet machen?
Eine tolle Welt ist diese virtuelle, mit unzähligen Möglichkeiten. Ich habe Programme gefunden, mit denen ich endlich das machen kann, was ich seit Jahren schon gerne tun möchte.
Und wieder bin ich einen Schritt weiter in meinem Leben.
Poffertjes in Bayern
Ein Carepaket von Schwesterherz erreichte mich heute.

Unter anderem waren darin: Poffertjes aus Holland! Hmm, lecker.
Und ein Goldbarren (Schachtel mit goldfarbenen Metallplättchen)
Gold zu Gold – so muss das sein.
Und die erste Ladung Poffertjes befindet sich in meinem Bauch. ![]()
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