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Artikel-Schlagworte: „Alltag“
Der Rasenmäher im Wohnzimmer
Das bringen auch nur wir und das passiert auch nur uns. ![]()
Letzte Woche Samstag hatten wir unseren Rasenmäher zusammengebaut, den Stefan den Montag davor im Baumarkt in einer Rabattaktion gekauft hatte.
Was heißt wir: Stefan hatte montiert. Ich hatte nur mitgeschleppt.
Und da es draußen zu kalt war und in der Garage und in der Hütte kein Platz, blieb uns nur das Wohnzimmer.
Unsere Umzugskartons müssen immer als Unterlage herhalten und leisten somit noch gute Dienste.

Nach zwei Stunden stellten wir fest, dass die Halterung für den Gashebel an einer Seite abgebrochen war. ![]()
Ein Anruf beim Baumarkt und wir packten alle Kleinteile in den großen Karton, schleppten den Rasenmäher ins Auto und fuhren zum Baumarkt.
Glücklicherweise gab es noch einen Karton mit dem Rasenmäher.
Der Zusammenbau ging jetzt etwas schneller, da Stefan ja nun wusste wie es ging. Als er fast fertig war, wollte ich den Schlüssel in das Zündschloss stecken. Aber das funktionierte nicht, weil das Schloss immer in die Halterung reingerutscht ist.
Also das Ding aufschrauben und nachsehen, was da los ist. Tja, die Halterung war gebrochen, da konnte man nichts machen. Und wieder ab zum Baumarkt. Man hat ja auch sonst nichts zu tun.
Ein Ersatzteil haben die ja jetzt dort herumstehen.

Am liebsten hätte Stefan den Rasenmäher sofort ausprobiert. Aber erstens frisst er keinen Schnee (den Rasenmäher meine ich) und zweitens fehlten ihm noch Öl und Sprit.
Heute war es dann soweit. Der Akku war aufgeladen, Öl und Sprit eingefüllt und dann … zupp … brumm … schnurrte der Rasenmäher vor sich hin.
Tja, der Rasen muss noch nicht gemäht werden. Aber wir sitzen in den Startlöchern.
Und die am am meisten gestellte Frage der letzten zehn Jahre von mir an meine Vermieter fällt weg: Kann ich den Rasenmäher haben? ![]()
Naja, schade eigentlich …
Kecke Meise
Heute ist zwar meteorologischer Frühlingsanfang, aber das Wetter sieht aus und fühlt sich sich an wie im November.
Nur die Vögel im Wald zwitschern um die Wette und zeigen den Frühling an.
Am Futterhaus wird sich noch einmal vollgefuttert. Bald müssen sie sich wieder selbst ihr Futter suchen.
Hier schaut ganz keck eine Haubenmeise:

Auf Reisen
Es schneit schon den ganzen Tag. Sollte es nicht wärmer werden in diesen Tagen? Frühlingshafter?
In Brasilien beginnt bald der Herbst. Ich mag den Herbst sehr gerne. Ein Grund mal hinüber zu hüpfen und mit Google Maps zu schauen, was dort so los ist.
Ich fliege nach Pomerode. Dort lebt eine Frau, die ich über meine Bauernmalerei kennengelernt habe. Sie betreibt dort ein Hotel das so aussieht, als würde es in den Alpen stehen.
In Pomerode sind 92 Prozent der Bevölkerung deutschstämmig (Auswanderer im 19. Jahrhundert aus Pommern). Und so kommt es, dass dort bis heute, außer Portugiesisch, Deutsch gesprochen wird.
Ich zoome mich näher an den Ort heran und plötzlich schaltet der Zoom auf Street View. Das ist ja toll. Ich „laufe“ die Straße entlang, schaue mich um und habe das Gefühl, mitten in Brasilien zu stehen. Eine schöne hügelige Landschaft, eingebettet in den Bergen. Würden hier keine Palmen wachsen, würde ich denken, ich bin in Österreich.
Mir wird warm, ich muss hier weg. Draußen schneit es immer noch.
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Gib’s uns
Was hat Frauchen da in der Hand? Leckerlis?
Ich zuerst, Frauchen … Nein, ich …. Ich war aber zuerst da …. und ich bin das einzige Mädchen …
Gar nicht so einfach, diese flippige Rasselbande zu fotografieren.

Boah – mir reichts für heute
Vier Stunden war der Heizungsmonteur da. Er war mir nicht nur unsympathisch – dafür kann er ja nichts – er arbeitete auch ziemlich merkwürdig. Ich kenne mich mittlerweile aus und kann das beurteilen. Das konnte ich nicht gut mit ansehen.
Die halbe Heizung hat er auseinandergebaut um das defekte Teil austauschen zu können. Dafür musste das Wasser abgelassen werden. Eimer habe ich zum Glück ja.
Aber nicht alles Wasser ist in die Eimer gegangen. Eine Menge lief in den Heizungsboden und das Wasser schwamm dort munter herum.
Das habe ich natürlich erst mitbekommen, als ich kein Internet mehr hatte, weil die Hauptsicherung rausgesprungen ist.
Und wie kommt das Wasser dort wieder heraus? Ich habe keinen Nasssauger – genauso wenig wie der Techniker und der Kollege, den der Techniker anrief.
Er hatte noch eine winzige Pumpe und eines meiner alten Hundehandtücher (hat ein bissl gestunken
). So hat er die Heizung wieder trocken gelegt – hoffe ich.
Ganz schlimm war sein Zigarettengestank, der an der Kleidung haftete und der jetzt noch den Heizraum verpestet.
Als wäre das nicht genug musste er auch noch zweimal auf die Toilette. Ist ja auch nicht schlimm. Aber im Stehen pinkeln und dann auch noch die Brille und den Deckel oben lassen, das finde ich einfach nur iiiiihhhh.
Und jetzt muss ich noch den Heizraum aufräumen …
Als er endlich weg war, konnte ich dann einkaufen fahren. Natürlich habe ich das Angebot einer Hortensie beim Discounter nicht mehr bekommen. Stattdessen habe ich vor lauter Frust Ostersüßigkeiten gekauft.
Und jetzt mache ich eine Kaffeepause und esse meine Laugenbrezel. Draußen ist es nebelig und es schneit dicke Flocken. So ist es doch gemütlich.

DAS macht Spaß
- Ohne Worte -
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Nupsie-Klau
Ich weiß nicht wie sie heißen. Darum nenne ich sie Nupsis. Alle kleinen Teile nenne ich Nupsi.
Überall im Haus finde ich die runden Dinger. Nur nicht dort, wo sie eigentlich hingehören.
Der weiße Nupsi gehört zum Toilettenbecken, der schwarze zum Katzenkratzbaum, der flache holzfarbene zur Treppe und die beiden Holz-Nupsis gehören zu meinem Bett. Warum sind sie nicht dort wo sie hingehören?

Weil Sammy sie ständig abnibbelt. Das ist sein größtes Hobby. Jetzt werden die Nupsis erst einmal konfisziert. Diese Klauphase wird hoffentlich irgendwann nachlassen.
Sammy macht einen auf unschuldig.

Lieblingsecke
Das ist eine meiner Lieblingsecken im neuen Haus: Mein alter Ofen im Flur.
Jetzt ist er allerdings nicht mehr in Betrieb, weil wir eine kontrollierte Be- und Entlüftung haben. Aber als Deko macht er sich sehr gut. Ich freue mich jedes Mal wenn ich ihn sehe.
Die Bilder an der Wand sind in Hinterglasmalerei gemalt und ich habe sie vor ein paar Jahren bei e…y ersteigert. Jetzt kommen sie erst richtig zur Geltung.

Kuckuck
Ach nee … Kater. Dieses Schwarz lässt sich ganz schlecht fotografieren. Das ist eine echte Herausforderung.
Franzi unter einem kleinen Tischchen. Die Dinge, die oben drauf lagen, lagen danach unten und sind seitdem verschwunden.

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