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Bayerischer Wald
18. Mai 2012, 12:26
Heiter
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Vorhersage 18. Mai 2012
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Wolkig
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Böen: 14 km/h
 

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Archiv für die Kategorie „Tiere“

Besuch

Da staunen Hund und Katz’ nicht schlecht: Wer ist das denn?
Hoffentlich will die nicht auch noch zu uns rein. Es ist eh schon kaum Platz auf der Couch.

Ist die süüüß …

… quickte ein junges Mädchen quer über die Straße und schaute in meine Richtung.
Nein, sie hat nicht mich gemeint sondern Ninja. Wie ein kleiner Teddybär würde sie ausschauen.
Ninja juckt das wenig. Sie ist mit Schnüffeln beschäftigt.

Schattenspiele

Abendspaziergang mit Hund

Kuschelig kalt

Kalt ist es geworden. Da kuschelt man Hund sich gerne in eine warme Decke.

Fütterung der Raubtiere

- Ohne Worte -

Ninja erzählt: Steiler Aufstieg

Puh, schaut Euch mal an, was für einen Aufstieg ich hinter mir habe. Die Wege dort unten bin ich entlang gelaufen und dann bin ich diesen Berg hinaufgeklettert. Ich finde, das hat sich gelohnt. Die Aussicht ist super.


Anmerkung Frauchen:
Ninja stand eine ganze Weile an der Stelle und schaute nach unten. Ich wüsste zu gerne, was sie gedacht hat.

Glühwürmchen

Faszinierend finde ich die kleinen Lichtpunkte, die momentan in der Dunkelheit im Garten schweben. Ich könnte ihnen stundenlang zuschauen. Leider kann ich das Bild nicht fotografisch festhalten.
Nachdem Glühwürmchen den größten Teils ihres Lebens als Larve verbringen, gehen Glühwürmchen-Männchen für höchstens sieben Tage leuchtend in der Dunkelheit auf Brautsuche. Hat das Männchen seine Partnerin getroffen, die ebenso leuchtend im Gras auf das Männchen wartet, lässt es sich vor ihr fallen, um für Nachwuchs zu sorgen. Glühwürmchen lieben sich nur ein einziges Mal, danach sterben sie. Traurig, oder? Aber ihr Liebesspiel hinterlässt 60 bis 90 Eier, die im Gras ebenfalls leuchten, um Fressfeinde abzuhalten.

Leuchtend
wie Smaragde
Lichtpunkte im Dunkeln
schweben lautlos auf Brautsuche
Glühwürmchen

© Vera Gold

Der Sonne entgegen

Die Fühler in die Sonnenstrahlen halten – das mache ich heute auch.

Regenmäntelchen für den Hund

Ich bin ja gar nicht für Hundebekleidung – aber in manchen Fällen ist sie angebracht.
Da Ninjas Fell mit ihrer dicken Unterwolle sehr lange trocknet (Stunden, trotz föhnen), habe ich mich, nach dem Studium des Prospektes für Tierbedarf, zum Kauf eines Regenmäntelchens entschieden.
So bin ich dann heute mit Hund im Gepäck ins Tierbedarfsgeschäft meines Vertrauens gefahren. Ninja macht ja alles mit und so war das Anprobieren des Mäntelchens nicht schwierig. Es ist ein wenig groß, aber die kleinste Größe war dann doch zu klein. Ich weiß jetzt nur nicht, was ich mit ihrer Rute mache, die sie meist aufrecht trägt. Das geht jetzt mit dem Mäntelchen nicht so gut. Ob ich ein Loch dafür hinein schneide?

Ein neues Geschirr wollte ich auch schon längst kaufen, weil das Metall des alten immer Schmutz ansetzte und das weiße Fell schwarz färbte. Die teuren Geschirre waren mir zu teuer und bei den preiswerten verstand ich das System nicht und Ninja hätte immer mit den Beinchen durchsteigen müssen. Ich wollte so eines, wie ich es schon hatte. Das musste ich dann wohl woanders besorgen.
Außerdem brauchte ich noch einen Gurt fürs Auto. Einen seltsamen Verschluss hatte der, ganz anders als mein alter Gurt. Aber gut. Ich habe ihn dann gleich im Auto ausprobiert – er passte nicht.
„Das habe ich mir gleich gedacht, dass er nicht passt“, meinte die Verkäuferin, „der passt in den meisten Autos nicht und die anderen sind nicht geliefert worden.“
Wenn sie das doch gewusst hatte, warum ….? Lassen wir das.

So bin ich dann erst einmal nach Hause gefahren (Frauchen musste Pipi, der Hund nicht) und dann gleich weiter nach Passau. Dort kannte ich mehrere Tierbedarfsgeschäfte.
Im ersten wurde ich gleich fündig. Mensch, hatten die eine Auswahl an Halsbändern, Geschirren und Leinen. Nachdem ich das erste in der Hand hielt (war natürlich teuer), dessen blau mir aber nicht gefiel, zeigte mir die Verkäuferin noch ein anderes. Na, wer sagt’s denn? Das war doch genau das, was ich suchte. Und das kostete nur ein Viertel von dem, was ich vorher in der Hand hielt, obwohl es genauso aussah. War halt nur von einer anderen Firma.
Geschirr anprobieren fand Ninja nicht so spaßig. Einmal entwischte sie mir ohne ihr Geschirr und lief zum Ausgang, dessen Türen zur Straße hin offen standen, und ich brüllte durch den ganzen Saal nach ihr. Sie legte sich auch prompt auf den Teppich vor der Türe – völlig eingeschüchtert durch mein unmotiviertes Schreien. Das Geschirr hat die Verkäuferin gleich richtig auf ihre Maße eingestellt und sie durfte es anbehalten.
Zur Belohnung kaufte ich ihr noch ein Paket Ochsenziemer (getrockneter Ochsenpenis) und ein Plüschtier. Letzteres wird wahrscheinlich nicht lange leben, aber sie riss es mir im Geschäft schon aus der Hand: *habenwill*. Und da Ninja so brav war …
Hier unsere Beute:

Kaputt wie Hund

So fühlte ich mich heute nach dem Hundefriseurbesuch. Knapp drei Stunden am Hund rumschneiden lassen sind für mich fast noch anstrengender als für den Hund. Manchmal zickt Ninja ein wenig und legt sich entweder gemütlich hin oder steht auf den Hinterbeinen und mit den Vorderpfoten auf meinen Schultern und lässt sich regelrecht hängen.
Am schlimmsten sind die vielen kleinen Härchen die nicht nur auf meiner Kleidung (trotz Trimmschürze) hängenbleiben, sondern auch darunter verschwinden, am Körper und im Gesicht kribbeln. Wenn ich nach Hause komme darf ich mich komplett umziehen.
Mein Pullover ist schon im Müll verschwunden. Er war uralt und den mache ich garantiert nicht mehr sauber.

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