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Wetter bei mir
Bayerischer Wald
4. Februar 2012, 22:42
Wolkig
Wolkig
-15°C
Gefühlte Temperatur: -16°C
Luftfeuchtigkeit: 71%
Wind: 4 km/h N
Böen: 11 km/h
Sonnenaufgang: 7:32
Sonnenuntergang: 17:07
Vorhersage 4. Februar 2012
Tag
Kalt
Kalt
-12°C
Wind: 7 km/h NO
Böen: 25 km/h
Nacht
Kalt
Kalt
-18°C
Wind: 7 km/h NO
Böen: 18 km/h
Vorhersage 5. Februar 2012
Tag
Kalt
Kalt
-13°C
Wind: 7 km/h NO
Böen: 11 km/h
 

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Archiv für die Kategorie „Leben“

Auf der Autobahn

Der Sturm peitschte den Regen über die Straßen und rüttelte an den Autos. Die Räder spritzten das Wasser in die Höhe und der Wind peitschte es wie eine Welle quer über die Autobahn. Manchmal sah es so aus, als wollte der Wind die Autos mit einer Wassergischt zudecken.
Wie würde es im Bayerischen Wald aussehen? Morgends tobte dort ein Schneeschurm und im Landkreis waren fünfzehn LKWs liegengeblieben. Es half alles nichts, mir mussten nach Hause fahren.
Und wir hatten Glück. Der Sturm sollte erst in der Nacht richtig zulegen. Dann würde auch der Schnee kommen.

Lichter
lange Schlangen
rot und weiß
schnell schnell fahren wir
Autobahn

(c) Vera Gold

Schüttel-Lebkuchen

Eigentlich bin ich nicht die große Adventsbäckerin. Aber Lebkuchen nach einem Rezept von Schwesterherz muss einfach sein. Er nennt sich auch Schüttel-Lebkuchen, weil alles Zutaten in einem verschließbaren Behälter geschüttelt werden.
Der unwiderstehliche Duft von Lebkuchengewürz und Haselnuss lässt ihn allerdings nicht alt werden. Warum auch? Es gibt ihn nur zu Weihnachten und ist und bleibt etwas besonderes.

Hält sie oder nicht?

Kaum hatte ich eine Stunde Fahrt hinter mir, flog ein Stein in meine Windschutzscheibe. Das war nicht das erste Mal, aber dieses Mal wusste ich, jetzt ist die Scheibe kaputt. Mein Blick ging auf die rechte Scheibenseite und tatsächlich befand sich direkt an der Kante der Einschlag. Mist. Was jetzt? Umkehren? Niemals.
Ich beobachtete die Stelle. Nach wenigen Minuten bildete sich ein waagerechter Riss der langsam größer wurde. Okay, bis Augsburg zu meiner Cousine würde ich es bestimmt schaffen und dann schicke ich den Onkel zur Reparatur.
Nach dem ersten Schrecken und dem Horrorszenario vor Augen, dass die Scheibe in tausend Stücke zerbröseln würde, beruhigte ich mich. So schnell kann eine Scheibe nicht auseinanderbrechen. Bis der Riss auf meiner Seite angelangt ist, würde es hoffentlich noch ein paar hundert Kilometer dauern.
Das tat es auch.

Noch nicht einmal die Hälfte der Strecke

Am Ziel angekommen rief ich erst einmal meine Versicherung an. War ich überhaupt versichert und was muss ich tun? Dann googelte ich nach der Reparaturfirma, deren Werbung mir furchtbar auf die Nerven ging. Aber wie hatte ich einst gelernt: Negative Werbung ist auch Werbung. Online machte ich einen Termin für die nächstgelegene Werkstatt aus. Der Kundendienst rief auch pünktlich in der angepriesenen Zeit an. Nur leider war Freitag und Samstag kein Termin mehr frei. Auch der mobile Dienst war ausgelastet. Was nun? Ich musste Montag nach Hause fahren, weil ich Dienstag einen wichtigen Termin hatte. Nach kurzer Beratung und einigem Telefonieren der Dame vom Kundendienst bot sie mir für Mittwoch den mobilen Dienst bei mir Zuhause an. Prima.
So machte ich mich am Montag mit meiner kaputten Scheibe auf den Rückweg. Übers Wochenende hatte der Riss sich verdoppelt. Als ich in einen kräftigen Hagelschauer kam dachte ich, jetzt ist es vorbei mit der Scheibe, gleich verabschiedet sie sich. Aber der Hagel machte ihr nichts aus.
Zuhause parkte ich dann rückwärts in die Garage ein. Das dauerte. Rückwärts fahren ist nicht mein Ding und in eine Garage hinein gleich gar nicht. So stand ich ziemlich schief drin, aber immerhin ohne Schaden.
Das war auch gut so, denn so hatte ich auf einer Seite viel Platz, denn der mobile Dienst musste meine neue Scheibe auf einem Gestell aufstellen, um sie vorbereiten zu können. Der Platz reichte glücklicherweise, denn draußen tobte der Sturm und der Regen weichte den schönen Schnee ein. Der Kundendienst hatte sich auch gleich einmal festgefahren. Das Problem hoben wir uns für später auf.
Es dauerte etwa eine Stunde und mein Auto hatte eine neue saubere Scheibe. Das ging fix, auch wenn der Dichtungsgummi sich störrisch zeigte und mit dem Heißluftfön bearbeitet werden wollte.
Jetzt zieren meine Scheibe noch blaue Klebestreifen. Nach einer Stunde dürfte ich sie erst abmachen und das Auto auch nicht bewegen. In den nächsten 24 Stunden darf ich auch nicht schräg auf Bordsteinen oder Schneehaufen parken. Das ist gar kein Problem. Heute bleibe ich im Haus, denn draußen tobt der Sturm.

Es schneit

Wenn es schneit, dann schneit es

Der erste Schnee. Spät kommt er dieses Jahr. Wenn es schneit, dann gerne auch zwei, drei Tage am Stück. Es liegen 15 cm Schnee und ein Räumfahrzeug habe ich heute weder gesehen noch gehört. Auch der Bauer hat noch nicht geräumt.
Gut, dass mein Termin gestern war, da ging das Fahren noch ganz gut. Heute kommt ein Termin zu mir – wenn er kommt. Aber schaun wir mal. Ich gehe heute jedenfalls nur zum Schneeschaufeln raus.

Vergessen

Frauchen, hast Du nicht etwas vergessen? Hallo!? Hier bin ich. Will auch mit.
Wenn Hund nicht aufpasst, wird er doch glatt im Auto zurück gelassen. Das geht doch nicht. Komm sofort zurück, Frauchen.

Winter im Anmarsch

Winter
im Anmarsch
versteckt sein Gesicht
als Maske im Nebelschleier
Tarnung

Rauschendes Wasser in der Saußbachklamm

Besuch

Da staunen Hund und Katz’ nicht schlecht: Wer ist das denn?
Hoffentlich will die nicht auch noch zu uns rein. Es ist eh schon kaum Platz auf der Couch.

Ist die süüüß …

… quickte ein junges Mädchen quer über die Straße und schaute in meine Richtung.
Nein, sie hat nicht mich gemeint sondern Ninja. Wie ein kleiner Teddybär würde sie ausschauen.
Ninja juckt das wenig. Sie ist mit Schnüffeln beschäftigt.

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