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Archiv für die Kategorie „Leben“
Meine beiden Welten
Von der Landschaft unterschiedlich und auch vom Wetter


Aber eiskalt ist es jetzt in beiden Welten – nur bei mir ist es schneeweiß. ![]()
ZugeSPAMt
Da haben wir den Salat: Mein E-Mail-Account wurde gesperrt. Zack, ohne Mitteilung, einfach so. Und ich wundere mich, warum mein Mailprogramm nicht mehr palimm macht.
Seit zehn Tagen bekomme ich im Minutentakt Spam-Mails in mein E-Mail-Postfach: Mail Delivery System. Mittlerweile sind es an die 3000 Mails. Mein Spamfilter gibt bei 50 Einträgen den Geist auf. Was tun? Nach Recherchen kommt die Beruhigung: Das lässt nach.
Das tat es in der Tat. In den letzten Tagen kamen schon bedeutend weniger Mails an. Ich freute mich.
Und dann rief heute Vormittag meine Mails ab und bekam eine Fehlermeldung. Was war los? Ich meldete mich direkt beim Provider im E-Mail-Account an und bekam die Meldung, dass mein Account gesperrt wurde. Ich könnte den Kundendienst anrufen – für 1,24 € die Minute. Ja geht’s noch?
Irgendwann nach gefühltem stundenlangen Suchen fand ich eine Kontaktadresse und schrieb ein paar freundliche Worte. Aber ehrlich: ich glaube nicht, dass die meine Nachricht überhaupt ernst nehmen und meinen Account wieder freischalten. Das Dumme ist nur: Unter dem Haupt-Account hängen noch sieben weitere Adressen, die ich jetzt auch nicht mehr nutzen kann.
Mist! Mist! Mist!
Besuch im Rheinland
Auf dem Weg zur Bemusterung unseres neuen Hauses haben wir einen Abstecher in meine alte Heimat nach Neuss gemacht. Komisches Gefühl. Leben möchte ich dort nicht mehr. Es ist mir zu voll, zu laut und zu flach.
Super war, dass wir in Wuppertal den Geburtstag meiner Freundin feiern konnten. Wir beide hatten letztes Jahr uns 25jähriges. Und eigenartig: obwohl wir uns in den letzten 12 Jahren nur zweimal gesehen haben, ist es so, als wenn wir uns erst letzte Woche zum Kaffee verabredet hätten. Vertraut und einfach schön.
Wenn nur die Fahrerei nicht wäre. Zuerst bin ich 430 km nach Böblingen gefahren. Dann sind Stefan und ich 405 km nach Neuss gefahren, von dort 127 km in den Westerwald, dann wieder 300 km nach Böblingen zurück und ich musste dann allein die 430 km zu mir nach Hause fahren. *schnauf*
Aber ich ziehe ja 300 km näher ans Rheinland, dann können wir Familie und Freunde hoffentlich in Zukunft öfter sehen.
Während bei mir noch tiefster Winter herrscht, blühen in den Gewächshäusern im Rheinland tausende von Stiefmütterchen. Welch eine Farbenpracht. Das macht doch Lust auf Frühling, oder?
Neben meinem Laptop blüht auch der Frühling in Form eines roten Tulpenstraußes. Das muss erst einmal reichen.

Große Ereignisse …
… werfen ihre Schatten voraus. Habe schon mal ein paar Umzugskartons und Farben besorgt, denn die Zeit vergeht schneller als man glaubt. Und ich habe soooo viele Bücher.

Nur mal eben einkaufen
Mal eben einkaufen? Die Fahrt sollte heute ein längerer Akt werden. Es schneite und es war noch dazu nebelig. Nur langsam kamen wir vorwärts.
Es schneit immer noch ohne Ende. Was es in den letzten Wochen nicht geschneit hat kommt jetzt wohl an einem Stück vom Himmel herunter.
Mir soll’s recht sein. Jetzt sind die Vorräte wieder aufgefüllt, vor allen Dingen die Schokolade, das sollte eine Weile reichen.

Heute ist Rauhnacht
Heute ist die letzte Nacht der Rauhnächte. Am Abend vor dem Dreikönigstag finden wieder diverse Brauchtumsveranstaltungen statt. Auch auf dem Marktplatz von Waldkirchen sind die Geister und Dämonen unterwegs.
Die Rauhnudelsänger aus Wollaberg waren auch schon bei mir und spielten auf. Dazu tanzte ein altes und ein junges Brautpaar. Traditionell besteht eine Gruppe aus den beiden Brautpaaren, einem Musikanten und einem Dieb. Das alte Brautpaar symbolisiert das alte Jahr. Das junge Brautpaar steht für das neue Jahr und die bald in Fruchtbarkeit erblühende Erde. Bilder zur Rauhnacht findet Ihr in der Foto-Galerie.
Altmodisch
Ein bissl altmodisch bin ich ja schon. Während andere ihre Daten im Mailprogramm, Handy, iPad oder im Internet notieren, benutze ich einen Kalender aus Papier. Für jede Woche gibt es ein Fotomotiv mit einem Spruch und genügend Platz für Einträge an jedem Tag. Dort trage ich alles ein, was mir wichtig erscheint. Friseurtermine, Geburtstage und natürlich auch die Müllabfuhrtermine.
Wer schreibt, der bleibt.

Schneekirche
Seit knapp einer Woche ist die Schneekirche in Mitterfirmiansreut eröffnet. So wollten wir ihr auch einen Besuch abstatten – bevor das warme Wetter sie schmelzen lässt.
Leider hat der Regen und das warme Wetter ihr schon sehr zugesetzt, so dass keine Besucher mehr hinein durften. Sie würden zuviel Wärme ausstrahlen und der Kirche noch mehr schaden. Einsturzgefährdet ist sie allerdings nicht.

Vor einhundert Jahren gab es schon einmal eine Schneekirche nach dem Vorbild des Passauer Doms. Entstanden ist sie, als die Mitterfirmiansreuter wegen eines Schneesturmes an Weihnachten 1910 nicht in die Christmette des Nachbardorfes gelangen konnten, das acht Kilometer entfernt lag. Mitterfirmiansreut selbst hatte noch keine Kirche. So beschlossen die Bewohner eine Kirche aus dem Material zu bauen, dass reichlich vorhanden war: Schnee.
1.1.2012
Das Jahr 2011 machte ich für mich zum Jahr der Vernetzung und es wurde das Jahr der großen Entscheidungen. Ersteres habe ich gewollt, in letzteres bin ich hinein gerutscht.

So bringt das neue Jahr viele Veränderungen mit sich. Einige von Euch haben sicher schon auf meinem Baublog gelesen, was bisher alles passiert ist. Stefan (er sollte nur eine Vernetzung werden und ist der Mann für mich geworden, mit dem ich alt werden möchte) und ich bauen ein Haus und ich ziehe vom Bayerischen Wald in den Schwarzwald. Der Gedanke daran ist mir leicht und schwer zugleich. Viele Monate harter Arbeit liegen schon hinter Stefan und mir, viele Monate liegen noch vor uns. Noch ist die Planungsphase für den Hausbau nicht beendet. Die Planung Umzug ist aber parallel schon im Gange. Bisher allerdings erst im Kopf. Aber bei den vielen Umzügen, die ich schon bewältigt habe, macht mir der kommende noch recht wenig Kopfzerbrechen. Beim vorletzten Umzug habe ich einen kompletten Bauernhof mit Nebengebäuden geräumt und den Inhalt 700 Kilometer in den Südosten verfrachtet. So schlimm wird der kommende Umzug 450 Kilometer gen Westen hoffentlich nicht werden. Jedenfalls beginnt jetzt die Einpackphase – auch wenn mit dem Hausbau noch nicht begonnen wurde. Die Zeit vergeht schneller als man denkt und die halbe Zeit bin ich ja auch nicht hier sondern dort.
So heißt es bald Abschied nehmen von liebgewordenen Menschen, die leider hier bleiben müssen. Das macht mich sehr traurig. Ich werde sie vermissen. Dafür werden neue Menschen in mein Leben kommen. Die ersten zarten Bande sind schon geknüpft. Das macht mich fröhlich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der vierte Advent
Meine Morgengymnastik (Schnee schaufeln) habe ich schon längst hinter mir. Draußen schneit es wieder und es ist still. Im Wohnzimmer wärmt uns der Holzofen. Wir zünden die vierte Kerze an und machen es uns mit dem Rest Lebkuchen gemütlich.

- Stefan bei Meine beiden Welten
- Vera bei Meine beiden Welten
- Stefan bei Meine beiden Welten
- Ellen bei ZugeSPAMt
- Vera bei ZugeSPAMt
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- Vera bei ZugeSPAMt
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- Ellen bei ZugeSPAMt
- Astrid bei Altmodisch
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