Vera
Wetter bei mir
Bayerischer Wald
11. März 2010, 21:55
Bewölkt
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Gefühlte Temperatur: -7°C
Luftfeuchtigkeit: 94%
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Böen: 14 km/h
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Vorhersage 11. März 2010
Tag
Stark bewölkt
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Böen: 25 km/h
Nacht
Schneefall
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Vorhersage 12. März 2010
Tag
Bewölkt
Bewölkt
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Wind: 11 km/h WSW
Böen: 25 km/h
 
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Archiv für die Kategorie „Frust“

Es schneit …

… und ich war schon auf Frühling gepolt. Auch wenn ich weiß, dass der Winter in meiner Region noch lange nicht vorbei ist, trifft mich der Schneefall doch etwas. Wie gut, dass ich heute Morgen noch schnell bei der Post und mit Ninja spazieren war. Im Moment würden mich keine zehn Pferde nach draußen bekommen.

Dummheit muss bestraft werden

Es reicht nicht, einmal einen Fehler zu machen. Man macht ihn auch zwei- oder dreimal. Bis man es lernt.
Gestern Abend ließ ich meine Blumengießkanne auf der Küchenspüle stehen. Ich wollte heute Morgen im Tageslicht meine Blumen auf der Fensterbank gießen, weil ich nicht daneben gießen wollte im Dämmerlicht. Das war ein folgenschwerer Fehler. Pauli turnte nachts herum und schmiss die Kanne, die natürlich mit Wasser gefüllt war, um, und das Wasser lief auf den Boden. Normalerweise nicht schlimm, aber in meiner Küche liegt Parkett …
Und genau vor der Küchenspüle war eh schon ein Belag etwas lose, der sich jetzt natürlich wölbt und nicht mehr gegen das nächste Brett stößt. Ich hoffe, das zieht sich noch etwas zusammen, damit ich mit Kleber das Malheur beheben kann.
Das war der erste Fehler. Und was mache ich doofe Nuss? Stelle ich doch diese Kanne mit dem Restwasser genau wieder an dieselbe Stelle. Was macht mein Macho-Kater? Genau! Er schmeißt sie dieses Mal auf den Boden. Grrrrr.
Aber es ist meine Schuld. Aus einem Fehler habe ich nicht gelernt. Ein drittes Mal passiert mir das nicht: Nie wieder stelle ich eine Kanne mit Wasser auf die Spüle.

Die Monster in meinem Rechner

Manchmal frage ich mich, ob in meinem Rechner kleine Monster sitzen, die mich ärgern wollen.
Gestern Abend konnte ich eine Datei nicht in dem Format abspeichern, in die ich sie speichern wollte. Ich hätte keine Rechte dazu, meinte mein Rechner. Wie jetzt!? Wenn nicht ich, wer dann?
Heute Morgen geht das Speichern ohne Probleme. Ob die kleinen Monsterli noch schlafen? Pssst, seid leise, sonst kann ich womöglich den Blogbeitrag nicht hochladen.

Bewundernswert

Während ich mich mit einem Programm abquäle und die einfachsten Dinge nicht kapiere, die ich mit einem anderen Programm in Nullkommanix schaffe, macht eine andere Frau ihre Sachen mit Links. Vierzig Jahre älter als ich ist die Dame und schreibt auf die Einladungskarten zu ihrem 90. Geburtstag: „Weil ma da Fernseha nimma glangd, han i mir s’komputern ahgfangnd. Jung wia i bi, segts ja: haud dös ganz guad hi. *
Hut ab, junge Frau, kann ich da nur sagen. Fit wie ein Turnschuh ist sie. Nicht nur am Computer. Nebenbei spielt sie Keyboard, löst Kreuzworträtsel, macht Gedächtnistraining mit ihrer Freundin am Telefon und spielt Karten, ist Mitglied im Frauenbund, reiste gerne solange sie gut zu Fuß war, sportelt jede Woche in einer Turngruppe und ist auch beim Fasching aktiv dabei.
Ich fühle mich gerade ziemlich alt neben dieser Powerfrau.
 

* Weil mir der Fernseher nicht mehr reicht, habe ich mit Arbeiten auf dem Computer angefangen. Jung wie ich bin, ihr seht es ja, haut das ganz gut hin.

Winterleiden

Winterleiden

Nun ist sie kaputt

Schneeschaufel

Eine Stunde habe ich heute Schnee geschaufelt und musste abrupt abbrechen, bevor ich am Ende (kann man auch wortwörtlich nehmen) war. Dabei habe ich den größten Teil mit der Schneehexe geräumt, sonst hätte ich zwei Stunden gebraucht, soviel Schnee hatte es heute. Oder besser gesagt: Soviel hatte der Wind wieder in meine Einfahrt geweht. Der Nachbar hatte kaum etwas und ist ohne zu räumen aus der Garage gefahren. Dabei räumt er eh nicht händisch so wie ich.
Jetzt muss ich schauen, ob mein Vermieter 1. eine Schaufel als Reserve hat, die er mir leihen kann und 2. ob er mein ramponiertes Schätzchen wieder einsatzfähig machen kann. Ich hänge doch so an ihr.
Ich brauche auf jeden Fall eine neue Schaufel. Ich habe zwar noch eine Aluschaufel, aber das war ein Fehlkauf. Das Räumen ginge sogar mit meiner Gartenschaufel besser, würde nur etwas länger dauern.
Einkaufen fahren möchte ich heute nicht unbedingt. Bei dem Wetter gibt es mir zu viele Schneeverwehungen auf den Straßen, durch die ich durch müsste. Wenn ich nicht muss, fahre ich nicht. Einmal „Vera mit Auto im Straßengraben“ bei solchem Wetter reicht mir. Das muss ich nicht wiederholen.

Kein Internet, kein Telefon …

… aber glücklicherweise einen lahmen Stick, der aber kaum schneller als ein Modem ist. Aber es reicht zum Mail abrufen und schreiben.
Seit über einer Woche habe ich nun Probleme, schreibe Mails, rufe an und nichts passiert. Meine Telefonpartner sind kaum zu verstehen (es hört sich an wie ein sehr schlechter Handyempfang kurz vorm Abbruch), und ab Nachmittag – gestern wie heute – geht gar kein Telefon mehr. Abgeschnitten von der Außenwelt.
Heute rief mich dann endlich ein Techniker zurück, nachdem ich die Dame am Telefon zusammengefaltet habe. Ist sonst nicht meine Art, aber ich bin sauer. Gestern rief schon jemand an, aber da ging mein Telefon wieder nicht.
Drei Stunden habe ich mit dem Mann telefoniert – ohne Ergebnis. Oder besser: Antennen und alles in Ordnung, aber online – oh ja, ich bin online – kommt kein Bit durch.
Morgen Nachmittag kommt dann ein Techniker vorbei und schaut sich die Sache an. Ich bin gespannt!

Minus achtzehn Grad …

… und ich habe Glück gehabt!
Als ich heute Morgen in die Dusche stieg und zu dem heißen Wasser kaltes mischen wollte, kam keines. Nanu? Ist die Mischbatterie kaputt? Probiert, noch einmal probiert. Nichts. Mist!
Ich bin dann raus aus der Dusche und nach unten ins Bad in die Badewanne gegangen und habe dort, verfroren wie ich mittlerweile war, notdürftig geduscht.
Dann habe ich alle Wasserhähne ausprobiert. Nur oben im Duschbad ging das kalte Wasser auch nicht.
Wie gut, dass mein Vermieter in der Nähe wohnt, der auch bald angestiefelt kam. Er konnte es gar nicht glauben, wo doch das Bad so gut isoliert ist und wir im Winter öfter zweistellige Minusgrade hatten. Wir haben dann die Heizung voll aufgedreht und die Türe geschlossen. Nach ein paar Minuten fühlte ich mich dort wie in einer Sauna.
Aber kaum eine Viertelstunde später – ich wollte das heiße Wasser zwischendurch ein paar Minuten laufen lassen – war die Leitung wieder frei. Im Geiste habe ich schon den Bautrupp anrücken und die Wände aufreißen sehen. Und das vor Weihnachten!
Puh, echt Glück gehabt!

Erster Advent

Es ist wieder einmal so weit, aber weihnachtliche Stimmung will bei mir gar nicht aufkommen. Die Sonne scheint und ich habe eher Frühlings-Erwachen-Gefühle.
Meine Sternenlichterkette habe ich wie immer an die Terrassentüren dekoriert. Es sieht seltsam aus, gefällt mir nicht. Vielleicht liegt es am Sonnenschein? Mir ist die Lust zum Dekorieren vergangen.
Meinen Lichterbogen hatte Paulchen letztes Jahr von der Fensterbank geschmissen. Ich habe ihn nicht ersetzt – den Lichterbogen meine ich. Am Adventskranz ist Paulchen entflammt, weil er zu nah ran ging. Also habe ich dieses Jahr erst gar keinen gemacht. Paulchen ist nun schon „groß“, aber die beiden Kleinen sind noch zu wild. Da hat es keinen Sinn, offene Kerzen hinzustellen.
Doch auf Kerzen muss ich nicht verzichten, da ich einige Laternen und Windlichter habe und somit keiner Katze etwas passieren kann. Adventlich ist das nicht. Aber da mir sowieso nicht adventlich zumute ist …
In der Schublade liegen pünktlich zum ersten Advent die Weihnachtsleckereien – nur habe ich keinen Appetit darauf.
Ich glaube, ich bin Weihnachten überdrüssig geworden. Wen wundert’s, wenn es schon Anfang September weihnachtlich in den Geschäften zugeht. Auch wenn ich eisern an allem vorbeigehe, was nicht in die Jahreszeit passt, bekommen meine Sinne doch alles mit.
Wie gut, dass es noch drei Adventssonntage gibt. Ich war schon immer ein Spätzünder – vielleicht schlage ich am zweiten Advent voll zu. Wir werden sehen.

Der Kerl muss raus

Ich habe die Nase voll. Ich bin inzwischen daran gewöhnt, dass ich fast jeden Morgen um 6 Uhr geweckt werde. Da hilft auch kein Decke-über-den-Kopf-ziehen, kein weghören, kein Rufen, kein Pantoffelwerfen, kein Türeaufreißen und auch kein Brüllen: Pauli kratzt an der Türe als bekäme er Leckerli dafür. Jeden Morgen das gleiche Theater.
Heute Nacht um 2.30 Uhr kratzte es wieder an der Tür. Jetzt reichte es mir: Der Kerl muss raus. Nach draußen an die Luft, in den Garten, sonst wohin, sich austoben, machen und tun – nur in Ruhe schlafen lassen soll der Kerl mich. Es war fast klar, dass ich die nächsten Stunden wachend verbrachte und Mordgedanken hegte. Irgendwann duselte ich wieder ein um dann durch ein Kratzen an der Türe …

Er kratzt ja nicht einfach nur mit einer Pfote. Er macht das auch wenn ich unter der Dusche stehe. Dann steht er aufrecht vor der Glastüre und patscht mit beiden Pfoten dagegen. Wegdrücken mit der Türe, etwas hinauswerfen oder Wasser auf ihn tropfen, bringen immer nur eine kleine Ruhepause.

Wie gut, dass meine Schlafzimmertüre beschichtet ist. Das sieht so aus wie Laminat und man sieht nichts. Paulis erster  Freigang
Heute Morgen also mein Entschluss: Der Kerl muss raus. Also habe ich ihm die Terrassentüre aufgemacht und er ist mit Ninja nach draußen gegangen. Heute ist es sehr stürmisch und ich dachte, er kommt recht schnell wieder rein, aber der Kerl ekelt sich vor gar nichts. Lang und flach gemacht schlich er über die Terrasse und schaute nach den fliegenden Blättern. Ganz geheuer war es ihm nicht, aber reinkommen wollte er auch nicht. Jedenfalls nicht, als ich wollte, dass er wollte. Nach einer Viertelstunde wollte er aber doch wieder ins Haus. Und seitdem geht er mir tierisch auf die Nerven. Er ist wie aufgezogen und springt aufgeregt durch die Hütte. Nunja, lass ich ihn eben wieder nach draußen.

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