
Weitere Karten gibt es hier
Archiv für die Kategorie „Frust“
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht
Der E-Mail-Anbieter antwortet schnell, da kann ich nicht meckern. Innerhalb von zwei Stunden hatte ich Antwort auf meine Mails. Aber …
Seit zwei Tagen mache ich nichts anderes, als Mail-Adressen überall zu ändern und ewig lange Virenscans (empfohlene von der Bundesrepublik). Siebeneinhalb Stunden hat das gestern gedauert. Natürlich habe ich keinen Virus und ich hatte eh das Passwort von meinem Account geändert, was leider nicht geholfen hat. Spam-Mails wurden weiterhin verschickt.
Ich müsste mich telefonisch bei der Hotline authentifizieren lassen, hieß es in der Antwort, damit mein Account mit einem neuen Passwort entsperrt werden kann. Und das für 1,24 €/Minute. Nepper!
Irgendwann habe ich dann doch angerufen, aber der Provider von meinem Funkanschluss hat die Nepper-Nummern anscheinend gesperrt, denn ich hatte immer nur ein Besetztzeichen. Gut so.
Naiv wie ich bin dachte ich mir, die Authentifizierung müsste doch auch per Mail oder Brief gehen, der Provider hatte ja alle meine Daten in dem Kontaktformular. Ich hätte ihm auch noch mitgeteilt, wann ich einkaufen gehe und was es heute Abend zu essen gibt. Aber nein, ich müsste anrufen.
Daraufhin habe ich um Löschung des Accounts gebeten, weil im Moment alle Mails ins Postfach und somit ins Irgendwo laufen. Nur, wer mir jetzt schreibt und die neue Adresse noch nicht hat oder aus Schusseligkeit nicht anwendet, merkt das gar nicht.
Seltsamerweise kann der Account ohne Authentifizierung gelöscht werden. Aber den Account mit neuem Passwort freischalten, das geht nicht.
Mir fällt dazu nichts mehr ein. ![]()
ZugeSPAMt
Da haben wir den Salat: Mein E-Mail-Account wurde gesperrt. Zack, ohne Mitteilung, einfach so. Und ich wundere mich, warum mein Mailprogramm nicht mehr palimm macht.
Seit zehn Tagen bekomme ich im Minutentakt Spam-Mails in mein E-Mail-Postfach: Mail Delivery System. Mittlerweile sind es an die 3000 Mails. Mein Spamfilter gibt bei 50 Einträgen den Geist auf. Was tun? Nach Recherchen kommt die Beruhigung: Das lässt nach.
Das tat es in der Tat. In den letzten Tagen kamen schon bedeutend weniger Mails an. Ich freute mich.
Und dann rief heute Vormittag meine Mails ab und bekam eine Fehlermeldung. Was war los? Ich meldete mich direkt beim Provider im E-Mail-Account an und bekam die Meldung, dass mein Account gesperrt wurde. Ich könnte den Kundendienst anrufen – für 1,24 € die Minute. Ja geht’s noch?
Irgendwann nach gefühltem stundenlangen Suchen fand ich eine Kontaktadresse und schrieb ein paar freundliche Worte. Aber ehrlich: ich glaube nicht, dass die meine Nachricht überhaupt ernst nehmen und meinen Account wieder freischalten. Das Dumme ist nur: Unter dem Haupt-Account hängen noch sieben weitere Adressen, die ich jetzt auch nicht mehr nutzen kann.
Mist! Mist! Mist!
Mein Blog spinnt
Mein Blog spinnt – oder ich. Oder wir beide.
Wieso kann jemand meinen Artikel mit Bildern sehen und ich nicht? Ich sehe ihn in meinem Feedreader, aber nicht dort, wo er erscheinen soll. Unter der Seite „PhotoBlog“ sollte er stehen. Das ist ein Plugin und funktionierte bisher immer. Nur jetzt nicht. Und im Testblog auch nicht. Die ersten drei von fünf Artikeln werden angezeigt. Der Rest taucht ab. Ich jetzt auch. Sch… Technik.
Ausgebremst IV
So langsam reicht mir das mit meinem jetzigen Telefon-/Internetanschluss. Fast täglich sind manchmal stundenlange Ausfälle – letztes Wochenende war der halbe Samstag und der ganze Sonntag die Leitung tot. Da muss ich wirklich tief durchatmen damit ich nicht zu schreien anfange. Ohne Telefon fühle ich mich von der Welt abgeschnitten und hoffe immer, dass nichts passiert. Denn der Handyempfang ist im Haus auch mehr als schlecht. Und diese Hilflosigkeit, nichts tun zu können, macht mich rasend.
Nun gut, noch eine Woche und dann bin ich bei dem Funkdingsda, der das Gebiet vom jetzigen Anbieter übernimmt. Ich hoffe dass die Technik dort besser funktioniert.
Leider habe ich keine Wahl. Ob ich will oder nicht, ich muss diesen Anbieter nehmen. Ich zahle dann immer noch knapp 50 Euro für Telefon und Internet, bekomme dafür aber nur noch eine 3000er DSL-Leitung. Wenn sie dann funktioniert bin ich zufrieden. Wenn nicht …
Ausgebremst III
Ich war schon ein Stück weit Richtung Autobahn unterwegs, als ich den Verkehrsbericht hörte: Die A8 ist gesperrt, weil in den frühen Morgenstunden ein LKW umgekippt ist und die Feuerwehr bis in den frühen Nachmittag Mozzarella-Päckchen einzeln aufsammeln muss.
Das war nun schon das zweite Mal, dass mich ein LKW ausbremst. Ich frage mich: Wieso kippen ständig LKWs um, wenn ich unterwegs bin?
Nicht nur die Sperrrung machte mir zu schaffen, nein, nach den starken Regenfällen waren auch sämtliche Straßen im Raum München/Augsburg und sonstwo gesperrt. Eine Umleitung bräuchte ich gar nicht erst in Erwägung ziehen.
Also hieß es erst einmal nach Hause fahren und abwarten. Ich hatte eh Kopfschmerzen, fühlte mich schlapp und legte mich zum Dösen auf mein Bett. Die Ruhephase dauerte nicht lange. Trotz geschlossener Fenster hörte ich ein Hämmern von links, von rechts dröhnte der Lärm der Güllezapfanlage – oder wie auch immer man das Ding nennt, woraus der Bauer seine Gülle zapft – schlimmer konnte ein Stau auf der Autobahn auch nicht sein.
Also fragte ich den Routenplaner im Internet, wie ich denn am besten fahren könnte. Bis zum nächsten Tag wollte ich nicht warten, denn ich hatte weder Kaffee, noch Schokolade oder sonstwas zu essen im Haus.
Mir wurde eine Strecke über Nürnberg vorgeschlagen. Nürnberg? Das erschien mir utopisch weit und klang nach 200 Kilometer Umweg. Ich sah mir die Strecke an. Das sah gut aus. So bin ich wieder ins Auto und ignorierte mein Navi, als es unbedingt auf die A92 fahren wollte. Irgendwann kapierte Navi das auch und zeigte mir meine neue Route an. Die Fahrt verlief trotz lebhaften Verkehrs recht gut. Ich musste zwar um Stuttgart herum gefühlte zwanzig Mal die Autobahn wechseln, bin aber nur dreißig Kilometer mehr gefahren als auf der üblichen Route.
Fazit: Als Ausweichmöglichkeit ist die Strecke gut. Aber ich fahre doch lieber die alte Strecke, wenn dort nicht wieder ein LKW umkippt.
Ausgebremst II
Mitten im Gespräch, einfach so, zack, war die Internettelefonie wieder weg. Ein Blick auf die Fritzbox zeigt mir, dass keine Verbindung besteht. Naja, arbeiten sie halt wieder an der Technik, denke ich mir. Ich übe mich in Geduld.
Stunden später über ich mich immer noch in Geduld! Kreisele langsam um mich selbst, schaue zur Uhr, schaue zur Fritzbox, deren zweite Lampe immer noch nicht leuchtet und schaue grimmig drein. Nach knapp fünf (5!) Stunden bin ich wieder online.
Den erwarteten Anruf bekomme ich heute allerdings nicht mehr. Aber mein Gespräch von heute Mittag kann ich endlich zu Ende führen.
Ausgebremst
Da wundere ich mich, dass sich die Webseite so langsam öffnet, schaue in die Symbolleiste und sehe dieses gelbe Dreieck mit dem Ausrufezeichen: Keine Verbindung. Na toll. Wieder einmal kein Internet und kein Telefon.
Nach einer Stunde suche ich mir im Haus einen Platz, an dem ich Handyempfang habe. Das ist auch immer reine Glückssache. Ich rufe bei Funkdingsda an und frage, ob es Probleme gibt. Die Dame sagt: Die Techniker arbeiten dran, es müsste gleich wieder gehen.
Was die Leute immer so unter gleich verstehen. Zwei Stunden später war ich immer noch ohne Kommunikation. Mehr als drei Stunden war ich von der Außenwelt abgeschnitten. ICH HASSE DAS!
So, das musste jetzt mal raus.
Schreck am Morgen
Einkaufszettel in die linke Westentasche, Schlüssel in die linke Westentasche, Geldbörse in die rechte Westentasche … WO ist meine Geldbörse? Ich weiß IMMER, wo meine Sachen sind. Aber heute?
In Jacke eins steckt die Börse nicht, in Jacke zwei auch nicht. In Rucksack eins liegt sie nicht, in Rucksack zwei auch nicht. Handtaschen benutze ich sehr selten bis gar nicht. In der Kommodenschublade im Flur liegt sie nicht, auf dem Küchenschrank nicht und auch nicht auf der Heizung im Flur.
Leichte Panik macht sich breit. Was für welche und wie viele Karten habe ich in der Börse? Wie und wo muss ich sie sperren? Wie bezahle ich jetzt meine Einkäufe?
Gaaanz ruhig. Was habe ich zuletzt bezahlt? Die Geranien am Dienstag. Am Dienstag war es warm und ich hatte keine Jacke an. Die Geldbörse liegt im Auto in der Mittelkonsole!
Puh – habt Ihr den Felsen von meinem Herzen plumpsen gehört?
Wer hat’s erfunden?
Wer hat eigentlich diese blöden Waschbetonplatten erfunden? ![]()
Millionen Tannennadeln haben sich in meinen Terrassenplatten eingenistet und bringen mich an den Rand des Wahnsinns. Mit Besen und Allessauger rücke ich ihnen zuleibe. Doch einige der Nadeln haben die Frechheit sich zu verstecken und dann wieder zum Vorschein zu kommen und mir frech die Zunge rauszustrecken. Als ob es nicht auch so schon anstrengend genug ist. ![]()
Ich gehe dann mal wieder. Ich habe noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Aber irgendwohin musste ich jetzt mit meinem Frust.
Dafür habe ich schon die Erde von knapp vierzig Maulwurfshügeln entsorgt. Das ist doch schon was, oder? Wenn ich die Terrasse heute auch noch vorm Dunkelwerden fertig schaffe, kann ich stolz auf mich sein.
- Stefan bei Meine beiden Welten
- Vera bei Meine beiden Welten
- Stefan bei Meine beiden Welten
- Ellen bei ZugeSPAMt
- Vera bei ZugeSPAMt
- Ellen bei ZugeSPAMt
- Vera bei ZugeSPAMt
- Vera bei ZugeSPAMt
- Ellen bei ZugeSPAMt
- Astrid bei Altmodisch
Design und Inhalt © 2012 von Vera Gold
Layout "Winterzeit"















