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Wetter bei mir
Bayerischer Wald
4. Februar 2012, 22:35
Wolkig
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Vorhersage 4. Februar 2012
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Böen: 25 km/h
Nacht
Kalt
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Wind: 7 km/h NO
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Vorhersage 5. Februar 2012
Tag
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Wind: 7 km/h NO
Böen: 11 km/h
 

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Archiv für die Kategorie „Frühling“

Besuch im Rheinland

Auf dem Weg zur Bemusterung unseres neuen Hauses haben wir einen Abstecher in meine alte Heimat nach Neuss gemacht. Komisches Gefühl. Leben möchte ich dort nicht mehr. Es ist mir zu voll, zu laut und zu flach.
Super war, dass wir in Wuppertal den Geburtstag meiner Freundin feiern konnten. Wir beide hatten letztes Jahr uns 25jähriges. Und eigenartig: obwohl wir uns in den letzten 12 Jahren nur zweimal gesehen haben, ist es so, als wenn wir uns erst letzte Woche zum Kaffee verabredet hätten. Vertraut und einfach schön.
Wenn nur die Fahrerei nicht wäre. Zuerst bin ich 430 km nach Böblingen gefahren. Dann sind Stefan und ich 405 km nach Neuss gefahren, von dort 127 km in den Westerwald, dann wieder 300 km nach Böblingen zurück und ich musste dann allein die 430 km zu mir nach Hause fahren. *schnauf*
Aber ich ziehe ja 300 km näher ans Rheinland, dann können wir Familie und Freunde hoffentlich in Zukunft öfter sehen.
Während bei mir noch tiefster Winter herrscht, blühen in den Gewächshäusern im Rheinland tausende von Stiefmütterchen. Welch eine Farbenpracht. Das macht doch Lust auf Frühling, oder?
Neben meinem Laptop blüht auch der Frühling in Form eines roten Tulpenstraußes. Das muss erst einmal reichen.

Rapsfeld in der Rhön

Sehe ich ein Rapsfeld, dann denke ich an dich.
Meine Gedanken wandern in die Vergangenheit,
tasten ab, was an Erinnerung noch vorhanden ist.

Am Felsen war es, wo du mich zum ersten Mal geküsst hast.
Die gelben Blüten wiegten sich im lauen Frühlingswind
und verströmten ihren intensiven Duft.

Am Felsen war es, als ich dich zum letzten Mal sah.
Ich ging davon, drehte mich um und sah durch den hohen Raps
nur noch deine Hand, die mir zum Abschied winkte.

Heute fahre ich an einem blühenden Rapsfeld vorbei,
meine Gedanken wandern in die Vergangenheit
und der Fahrtwind trocknet meine Tränen.

© Vera Gold 05-2010

PS: Bevor sich jemand Sorgen macht: Der Text ist erstunken und erlogen.

Entscheidungen

Im Schwabenländle

Ganz spontan hatte ich mich entschlossen, am letzten Wochenende einen Besuch im Schwabenländle zu machen. Meine Güte, ich staunte nicht schlecht, als ich all die grünenden und rosa, weiß und gelb blühenden Bäume und Sträucher sah. Ich kam mir vor, als käme ich aus einer anderen Welt. War es bei mir noch trist und grau, sah die Welt in Schwaben fröhlicher aus.
Wunderschön fand ich bei schönstem Frühlingswetter den Ausflug nach Tübingen. Wer einmal dorthin reist, der sollte unbedingt eine Fahrt mit dem Stocherkahn machen. Ninja hat es auch sehr gefallen.
Sanft gleitete das lange Holzboot, das mit einer Stocherstange bewegt und gesteuert wird, über den Neckar an der historischen Neckarfront mit dem Hölderlinturm vorbei.

Ich hätte stundenlang so fahren, Fotos machen und einfach die Seele baumeln lassen können.
Aber alles Schöne geht einmal zuende. Während es bei mir immer noch trist und kalt ist, schaue ich mir die Fotos und Videos an, die ich gedreht habe und träume ein wenig vor mich hin. Das möchte ich gerne noch einmal machen – und wieder schwäbische Spätzle essen.

Leichtmatrose Ninja

Verkriechen

5 von 8

Hier hocken fünf der acht Marienkäfer, die ich gerade in die Freiheit entlassen habe. Sie sehen ein wenig so aus, als wenn sie nicht wollten. Aber bevor die Katzen sie erwischen …

Alles muss raus

So früh war ich noch nie dran. Während vor drei Jahren um diese Zeit Ostern war und ich einen halben Meter Neuschnee bekam, sind es heute sonnige 15 Grad. Ich wühle schon den ganzen Tag im Garten, bin dreckig wie ein Erdferkel und blutig zerkratzt von den Rosenstacheln. Meine Gartendeko habe ich überall verteilt und zur Feier des Tages habe ich die Gartenmöbel auf die Terrasse geräumt und es mir dort gemütlich gemacht. Augen zu und das Gesicht in die Sonne gehalten bin ich fast eingeschlafen.
Die Biotonne ist voll und wandert heute an den Straßenrand. Ich lege mich in die Badewanne und mache es mir dann auf meiner Couch gemütlich, den Blick nach draußen gerichtet in meinen erwachenden Garten, in dem gerade erst wenige Minikrokusse blühen. Schön ist das.

Wer hat’s erfunden?

Wer hat eigentlich diese blöden Waschbetonplatten erfunden?
Millionen Tannennadeln haben sich in meinen Terrassenplatten  eingenistet und bringen mich an den Rand des Wahnsinns. Mit Besen und Allessauger rücke ich ihnen zuleibe.  Doch einige der Nadeln haben die Frechheit sich zu verstecken und dann wieder zum Vorschein zu kommen und mir frech die Zunge rauszustrecken. Als ob es nicht auch so schon anstrengend genug ist.
Ich gehe dann mal wieder. Ich habe noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Aber irgendwohin musste ich jetzt mit meinem Frust.
Dafür habe ich schon die Erde von knapp vierzig Maulwurfshügeln entsorgt. Das ist doch schon was, oder? Wenn ich die Terrasse heute auch noch vorm Dunkelwerden fertig schaffe, kann ich stolz auf mich sein.

Märzenbecher

Die Wiesen werden jeden Tag grüner und am Bach stehen die Märzenbecher in voller Blüte. Wunderschön schaut das aus, auch wenn rings um die Blumen herum noch alles furchtbar braun ist.

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