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Archiv für die Kategorie „Frühling“
Weißes Löwenzähnchen
Ich dachte immer, Löwenzahnblüten sind gelb. Aber nein, ab und zu sieht man auch weiße Löwenzähnchen, die ihr Gesicht Richtung Sonne wenden.
Das erste Mal
Alle haben es schon gemacht. Ich habe vor einer Woche überlegt, ob ich es auch wagen soll. Doch ich habe es auf diese Woche verschoben und musste bis heute wegen schlechtem Wetter warten. Es hatte am Vormittag noch etwas getröpfelt und die Wiese war nicht ganz trocken, aber ich musste es unbedingt tun.
Und ich habe es getan. Es tat mir furchtbar leid um die Gänseblümchen und die Löwenzähne. Aber sie wachsen ja wieder.
Jetzt bin ich froh, dass ich die Wiese gemäht habe. Denn am Abend fing es wieder an zu regnen. Glück gehabt.
Kirschblüte
Rot – roter – am rotesten
Irgendwie sehen rote Blüten bei mir immer so rot aus. Roter als rot. Schwammig rot. Weiß jemand was ich meine und weiß jemand, was ich falsch mache?
Oder gucke ich nur komisch? Guckt mal:
Es sollte gelb werden …
… mein neues Design. Hat nicht ganz geklappt. Mir haben die Birnenblüten so gut gefallen, dass ich mich für sie und grün entschieden habe.
Das nächste Mal wird es bestimmt gelb. Ganz bestimmt.
Ruhe im Blog
Ruhig ist es in meinem Alltag. Die Tage in meiner alten Heimat waren anstrengend. Viele Stunden habe ich im Auto verbracht, wenig und schlecht geschlafen, Verwandte und frühere Nachbarn getroffen, viel erzählt, geweint und gelacht, alte Freunde nach Jahren wiedergesehen und immer noch vertraut gewesen, eine mehr als nur Internetfreundin endlich in real kennengelernt, Eindrücke gesammelt, die Natur bewundert, die gut zwei Wochen weiter ist als bei mir …
Viel Zeug für ein paar Tage. Ich fühle mich matt, leer und ausgelaugt, und kehre schlecht in meinen Alltag zurück.
Den heutigen sonnigen, warmen Tag habe ich im Garten unterm Kirschbaum verbracht, Zeitschriften über das Landleben gelesen, gelauscht und die Landschaft angeschaut. Über mir im Baum summte es unentwegt. So nach und nach werden die Kirschbäume an der Straße auch weiß. Die heutigen warmen Sonnenstrahlen haben ihre Blüten geöffnet und jetzt sieht es auch bei mir nach Frühling aus, wenn es auch noch längst nicht so grün ist wie im Rheinland. Sogar den Kuckuck habe ich heute gehört.
Ich wünsche mir für morgen einen ähnlich warmen, sonnigen Tag.
Das habe ich mir verdient
Der heutige wunderschön sonnige Tag begann um 6.45 Uhr. Während ich (ungewollt) jeden Tag ein wenig früher wach werde, füttert der Bauer seine Kühe jeden Tag ein paar Minuten später. So bereiten wir uns auf dem Land auf die Sommerzeit vor.
Denn wenn der Bauer die Kühe heute um 17 Uhr füttert, ist es am Sonntag um 17 Uhr eigentlich erst 16 Uhr.
Da es wie gesagt schön draußen war, mild, aber zeitweise sehr windig, fegte ich meine Terrassen und den Weg am Haus. Meine Güte, was für ein Dreck. Vor allen Dingen Tannennadeln häuften sich. Um einen kläglichen Rest Schnee arbeitete ich mich herum und dann ging es auf die Wiese. Der größere Teil war schon schneefrei und dort sah es auch ziemlich schrecklich aus. Berge aus Ästen, Nadeln, Blättern und Moos habe ich zusammengerechelt. Was für eine elende Arbeit. Aber jetzt sieht es schon ein wenig besser aus.
Leider hat es am Abend auch hier angefangen zu regnen. Also werde ich morgen nichts im Garten machen können. Könnte ich aber eh nicht, weil ich meinen Muskelkater pflegen muss.
Zur Belohnung, weil ich doch so fleißig war, habe ich mir einen Apfelkuchen gebacken. Den habe ich mir verdient.

Schnee und Shorts
Während die einen (z.B. ich) noch im Fleecepullover rumlaufen, tragen die anderen (beim Einkauf heute gesehen) schon ihre Shorts spazieren. Wie gut, dass ich wenigstens meine Übergangsjacke herausgekramt habe. Damit kam ich mir eigentlich etwas doof vor, aber auch wir haben hier Frühling. Wow, 16 Grad!
Den Restschnee auf der Terrasse habe ich auseinandergeharkt. Wenn ich Glück habe, kann ich morgen saubermachen und meine Gartenmöbel herausholen. Viel kann ich im Garten nicht machen, weil dort noch jede Menge Schnee liegt. Aber wenigstens könnte ich an der Terrasse die Beete säubern – oder soll ich noch warten? Es wird bestimmt noch einmal kalt und dann frieren die Pflanzen. Aber wenn ich warte, habe ich später soviel Arbeit auf einmal.
Am liebsten würde ich auch die ganze Deko schon aus der Hütte kramen und verteilen. Was doch so ein paar lauwarme Tage aus mir machen.
Schaun wir erst einmal was morgen ist. Vielleicht regnet es dann und ich hole mein Auto aus der Garage, damit es sauber wird.
Oder kommt jemand vorbei und putzt es freiwillig? Ich mache auch was leckeres zu essen.
Frühling auf der Fensterbank
Ich bekomme heute gar nicht genug von dem warmen Frühlingswetter. Es sind zwar gerade mal zehn Grad – das ist hier so als wenn bei den Eskimos null Grad sind – doch mir ist elend warm. So schnell stellt sich mein Körper nicht auf die wärmeren Temperaturen ein.
Meine Stiefmütterchen habe ich am Nachmittag eingepflanzt und sie stehen nun vor den (wunderschön sauber geputzten) Fenstern auf der Fensterbank.
Am Küchenfenster habe ich keinen Kasten gestellt. Ich wollte es mal anders machen. Vor der Dekoration habe ich erst einmal die Jalousie heruntergelassen, damit ich am Abend keine böse Überraschung erlebe. Alles steht jetzt schön und es kann nicht passieren, wenn ich heute Abend verdunkele.
Jetzt hoffe ich nur, dass Paulchen mir die Sachen nicht hinunter wirft. Er springt nämlich gerne mal aufs Fensterbrett, wenn er wieder ins Haus will. Ich will es mal besser nicht beschreien …
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Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Der Nachteil an vielen Fenstern im Haus ist eindeutig der, dass ich sie von Zeit zu Zeit putzen muss. Jetzt ist es wieder so weit. Fünf von ihnen sind geputzt und die Gardinen frisch gewaschen.
„Schnee heign“ war ich auch wieder. Die Schneeberge auf meiner Terrasse und in den Beeten werden mit dem auseinanderrecheln schneller kleiner.
Meine Stiefmütterchen warten darauf, dass ich sie einpflanze. Aber jetzt brauche ich dringend eine Pause. Soviel Frühling auf einmal ist auch nicht gesund.
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