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Wetter bei mir
Bayerischer Wald
9. Februar 2010, 03:41
Zeitweise wolkig
Zeitweise wolkig
-8°C
Gefühlte Temperatur: -9°C
Luftfeuchtigkeit: 86%
Wind: 4 km/h NNO
Böen: 4 km/h
Sonnenaufgang: 7:23
Sonnenuntergang: 17:16
Vorhersage 9. Februar 2010
Tag
Heiter bis wolkig
Heiter bis wolkig
-4°C
Wind: 7 km/h ONO
Böen: 11 km/h
Nacht
Bewölkt
Bewölkt
-11°C
Wind: 4 km/h NNO
Böen: 11 km/h
Vorhersage 10. Februar 2010
Tag
Kalt
Kalt
-8°C
Wind: 7 km/h NW
Böen: 14 km/h
 
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Poffertjes in Bayern

Ein Carepaket von Schwesterherz erreichte mich heute.

CarePaket

Unter anderem waren darin: Poffertjes aus Holland! Hmm, lecker.
Und ein Goldbarren (Schachtel mit goldfarbenen Metallplättchen)
Gold zu Gold – so muss das sein.

Und die erste Ladung Poffertjes befindet sich in meinem Bauch. 

Winterleiden

Winterleiden

Lichtmesstag

Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell,
kommt der Lenz wohl nicht so schnell.

Demnach sollte ich glücklich sein, dass es heute stürmt und schneit.
Ich weiß nicht so recht. Nach zweimal Schneeräumen bin ich noch nicht glücklich. Und mindestens einmal muss ich heute noch raus. So langsam könnte es mal wieder aufhören zu schneien.
Jetzt hoffe ich mal, dass sich die Bauernregel bewahrheitet.

Elefanten im Hexenkessel

Ein bisschen wahnsinnig finde ich sie schon, die Biker, die jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar im Hexenkessel von Loh (Thurmansbang, Landkreis Freyung-Grafenau) im Bayerischen Wald „aufschlagen“. Ein halber Meter Schnee und ordentliche Minusgrade machen diesen Menschen nichts aus. Sie reisen tausende Kilometer aus ganz Europa an. Sogar aus Russland ist ein Biker gekommen – 5.500 Kilometer auf seiner Maschine. Die Strecke würde ich noch nicht einmal im Auto zurücklegen.

An die 4.000 Motorradfahrer haben sich in ihren Zelten und am Lagerfeuer gemütlich eingerichtet. Sie feiern sich, ihre Maschinen und den Winter. Gerade den Winter im Bayerischen Wald schätzen sie. Drei Tage und Nächte werden sie zusammen auf dem Gelände feiern, fachsimpeln, ihre Maschinen bewundern, darunter auch Eigenkonstruktionen und Oldtimer, und ihre Kräfte beim Tauziehen oder Brennholzsägen messen. Es gibt Preise u.a. für die weiteste Anreise und für den ältesten Teilnehmer.
Und nächstes Jahr kommen die harten Kerle wieder und feiern ihr Wiedersehen.

Hier gibt es was zu sehen:

http://www.br-online.de/bayern/wege-und-ziele/elefantentreffen-thurmansbang-motorrad-ID1233051789775.xml

http://www.ama-ev.de/Elefantentreffen/elefantentreffen.html

http://www.bvdm.de/212.html

Schneelandschaft bei Nacht

Jeden Abend, bevor ich ins Bett gehe, schaue ich aus dem Bürofenster nach draußen. Einfach so, um zu gucken, was draußen los ist. Natürlich ist nichts los, es ist meist dunkel, je nach Jahreszeit, die Fenster der Häuser auf dem Hügel gegenüber sind beleuchtet, wenn nicht Nebel sie verhüllt. Eigentlich ist nichts los und wiederum doch soviel. Denn es schaut immer anders aus. Ich könnte stundenlang aus dem Fenster sehen, wenn ich nicht ins Bett müsste.
Auch mein erster Blick am Morgen geht aus diesem Fenster. Wie ist das Wetter? Muss ich Schnee schaufeln?
Warum erzähle ich das alles?
Vorgestern Abend zur Schlafenszeit stand ich natürlich wieder am Fenster und sah hinaus. Es schneite und war sehr windig, aber das störte mich im Zimmer nicht. Der Mond erhellte die unter ihm hängende Wolkendecke und ich konnte trotz Dunkelheit viel sehen. Ob ich das auch fotografieren kann? Das, was ich sehe? Ein Fotograf sicher, aber ich? Ich könnte es zumindest versuchen.
Also stapelte ich ein paar Bücher auf meine Fensterbank – natürlich würde ich bei dem Wetter nicht nach draußen gehen, da schneit meine Kamera ja ein.
Dann schraubte ich an den Kameraeinstellungen herum, drückte auf den Selbstauslöser und wartete. Ui, das dauerte aber lange. Ich machte ein paar Aufnahmen. Das sah gar nicht übel aus. Ich hätte nur die Zimmertüre schließen sollen, denn das Licht aus dem Bad spiegelt sich ein wenig in der Scheibe. Die Kamera wieder neu aufgebaut – zwischenzeitlich hatte ich schon wieder alle Utensilien verräumt – und neue Bilder gemacht. Ja, das sah gut aus. Am nächsten Tag würde ich die Bilder auf den PC spielen.
Doch was sah ich am nächsten Morgen? Auf dem PC sahen die Bilder ganz anders aus als auf dem Kameradisplay. Doch wozu gibt es Bildbearbeitungssprogramme? Damit habe ich die Bilder ein wenig aufgehellt und voilà, hier seht Ihr die Ergebnisse.

SchneeNacht1

SchneeNacht
Das gleiche Foto gibt es im Fotoblog mit dem Scheinwerferlicht eines Autos.

Ich weiß, ich sollte mal wieder Fenster putzen …

Wenn der Wind nicht wär …

… wärs nur halb so schwer …
Aber wenn die Stunde Schnee schaufeln (heben) vorüber ist, der Schweiß nicht mehr rinnt, die Röte der Anstrengung aus dem Gesicht verschwindet, der Atem ruhiger wird, man den eigenen Herzschlag nicht für das Zwölfuhrläuten hält, der Schmerz in den geschundenen Muskeln nachlässt, dann kann man sich an der getanen Arbeit freuen, durch die geschaufelten Gänge flanieren und den Bulldogs, in denen die Bauern gemütlich von ihren Sitzen herunterschauen, beim Räumen des Schnees auf der Straße zuschauen. Ein wenig neidisch bin ich auf die Maschinenkraft schon, aber, wie schon erwähnt, wenn der Schmerz nachlässt …

SchneeChaos

Paulchen und Ninja schauen auch entsetzt. Ninja denkt: Und wo mache ich jetzt meinen Haufen hin?
Tja, da muss Hundili noch ein halbes Stündchen warten. Das sieht auf der Terrasse genauso aus wie vorm Haus.

Nun ist sie kaputt

Schneeschaufel

Eine Stunde habe ich heute Schnee geschaufelt und musste abrupt abbrechen, bevor ich am Ende (kann man auch wortwörtlich nehmen) war. Dabei habe ich den größten Teil mit der Schneehexe geräumt, sonst hätte ich zwei Stunden gebraucht, soviel Schnee hatte es heute. Oder besser gesagt: Soviel hatte der Wind wieder in meine Einfahrt geweht. Der Nachbar hatte kaum etwas und ist ohne zu räumen aus der Garage gefahren. Dabei räumt er eh nicht händisch so wie ich.
Jetzt muss ich schauen, ob mein Vermieter 1. eine Schaufel als Reserve hat, die er mir leihen kann und 2. ob er mein ramponiertes Schätzchen wieder einsatzfähig machen kann. Ich hänge doch so an ihr.
Ich brauche auf jeden Fall eine neue Schaufel. Ich habe zwar noch eine Aluschaufel, aber das war ein Fehlkauf. Das Räumen ginge sogar mit meiner Gartenschaufel besser, würde nur etwas länger dauern.
Einkaufen fahren möchte ich heute nicht unbedingt. Bei dem Wetter gibt es mir zu viele Schneeverwehungen auf den Straßen, durch die ich durch müsste. Wenn ich nicht muss, fahre ich nicht. Einmal „Vera mit Auto im Straßengraben“ bei solchem Wetter reicht mir. Das muss ich nicht wiederholen.

Es war …

… die Antenne!
Nach zwei Stunden Arbeit der Techniker, heißem Tee (die Armen mussten die Leiter aus dem tief verschneiten Garten holen und unters Dach klettern und arbeiten bei eisigem Wind), viel Gequatsche und Gelächter kann ich wieder grenzenlos surfen.
Vielen Dank an die supernetten Techniker. Gerne mal wieder … ach nee, lieber doch nicht.
Na bitte, geht doch! Es musste wohl erst einen halben Meter Schnee geben, damit jemand rauskommt.
Und schon ist es vorbei mit Surfen – ich muss Schnee räumen.

Kein Internet, kein Telefon …

… aber glücklicherweise einen lahmen Stick, der aber kaum schneller als ein Modem ist. Aber es reicht zum Mail abrufen und schreiben.
Seit über einer Woche habe ich nun Probleme, schreibe Mails, rufe an und nichts passiert. Meine Telefonpartner sind kaum zu verstehen (es hört sich an wie ein sehr schlechter Handyempfang kurz vorm Abbruch), und ab Nachmittag – gestern wie heute – geht gar kein Telefon mehr. Abgeschnitten von der Außenwelt.
Heute rief mich dann endlich ein Techniker zurück, nachdem ich die Dame am Telefon zusammengefaltet habe. Ist sonst nicht meine Art, aber ich bin sauer. Gestern rief schon jemand an, aber da ging mein Telefon wieder nicht.
Drei Stunden habe ich mit dem Mann telefoniert – ohne Ergebnis. Oder besser: Antennen und alles in Ordnung, aber online – oh ja, ich bin online – kommt kein Bit durch.
Morgen Nachmittag kommt dann ein Techniker vorbei und schaut sich die Sache an. Ich bin gespannt!

Nichts geht mehr

Den dritten Tag schon. Ich weiß nicht, was es ist. Ich weiß nicht, warum es ist. Aber es ist: Die lahmarschigste Verbindung, die ich je hatte. Da war sogar mein Modem schneller.
Liegt es an der Fritzboxumstellung, die die Firma forderte, weil sie ihr System umstellt?
Zeitweise geht überhaupt nichts. Das ist dann so, als wenn jemand den Wasserhahn nicht richtig zugedreht hätte und sich langsam ein Wassertropfen bildet und fällt.
Zeitweise funktioniert meine Leitung, so dass ich ganz schnell die wichtigsten Dinge online erledigen kann. Falls ich diese Zeit mitbekomme.
Und wieder sitze ich hier und warte, dass die Firma auf meine Mail von gestern antwortet oder auf den Rückruf eines Technikers, den ich heute Mittag versuchte zu erreichen, der aber frühestens ab 14.30 Uhr anrufen könnte.
Hat er aber nicht. Morgen geht das Warten weiter. Ob ich mal mit dem Anwalt und der Presse drohe? Unter Kundenservice verstehe ich etwas anderes. Aber so ist das, wenn jemand der einzige Anbieter von DSL ist. Der kann machen was er will und ich bin machtlos. Und sauer!!

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