Alltag mal anders

Gedanken, Fotos, Alltägliches von Vera Gold

24. August 2014
von Vera
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Das erste Feuer

Gestern haben wir das erste Mal den Kachelofen eingeheizt. Endlich war es kalt genug dafür.
Ich liebe es, wenn das Feuer im Kamin knistert und so langsam seine Wärme verteilt. Das schöne am Kachelofen ist ja, dass er die Wärme speichert und so waren heute Morgen die Kacheln immer noch etwas warm. Das ist sehr angenehm, kann ich Euch sagen.
Dafür war es dann im Auto kalt und ich spielte einen Moment mit dem Gedanken, die Sitzheizung anzumachen. Aber wirklich nur für einen Augenblick.
Feuer im Kachelofen

23. August 2014
von Vera
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Summer Loving #8

Buttonsummerloving

 

Nina ist aus ihrer Sommerpause zurück und somit gibt es wieder einen Beitrag zu ihrer Aktion Summer Loving.
Wenn ich ehrlich bin, ist der Sommer für mich vorbei. Er war durchwachsen, aber trotzdem schön. Ein bisschen viel Regen, aber dafür war es nicht so heiß.
Wir waren viel unterwegs und haben uns Päuschen in Cafés gegönnt. Ist es nicht herrlich zu schlemmen und dabei Leute und Landschaft zu beobachten?
Eis gehört im Sommer dazu. Ich weiß gar nicht, wieviele Eisbecher ich leer gemacht habe. Gesund ist anders.  Aber was soll’s – man lebt schließlich nur einmal, oder?

Sommerfreuden

18. August 2014
von Vera
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Zwei Jahre im Schwarzwald

Heute vor zwei Jahren kam ich mit meinen Tieren und den letzten Klamotten an unserem neuen Haus an. Damit ging eine lange Umzugsplanung und -durchführung zu Ende.MonakamWie wir das alles geschafft haben, weiß ich heute nicht mehr. Es erscheint mir fast undurchführbar.
Und wenn ich heute in den Garten schaue und die nächsten Projekte plane, denke ich, wir wohnen schon viele Jahre hier. Der Garten entwickelt sich zu einem Dschungel. Unglaublich, wie die Pflanzen sich innerhalb eines Jahres entwickelt haben.MonakamAlles verändert sich. So wird der Garten sich nächstes Jahr auch stark verändern. Das Nachbargrundstück ist verkauft und mein schöner Blick in den Wald wird abgelöst werden von einer Hauswand. Jetzt suche ich nach Ideen für einen Sichtschutz vorm Erker.
Da fällt mir ein: Ich brauche dann auch Gardinen für mein Schlafzimmer.

13. August 2014
von Vera
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Short Stories #8 – Wer bist du?

Short Stories

Bine und Andrea wollen im August wissen:
Wer bist Du?

Wer bin ich? Das frage ich mich von Zeit zu Zeit auch.  Vieles steht ja schon in meinem Blog, aber einzelne Fakten kennt Ihr noch nicht. Schau’n wir mal, ob wir herausfinden, wer ich bin.

  • Ich mag es gern ordentlich – kann aber auch gut Fünfe gerade sein lassen.
  • Ich lese und schreibe gerne – interessiere mich aber nicht für Literatur.
  • Ich bin klein – dafür habe ich einen großen Mann.
  • Ich liebe Notizbücher – und mag sie nicht vollkritzeln.
  • Seitdem ich Nahaufnahmen von Spinnen und Insekten mache, habe ich weniger Angst vor ihnen.
  • Meine Lieblingsfarbe ist blau – und gelb und rot und bunt …
  • Ich habe viele Rosen im Garten – nur rote Rosen findet man dort nicht.
  • Ich liebe uneinsehbare Gärten und Schattenbeete.
  • Ich habe noch nie geraucht.
  • Ich kann nicht nähen – obwohl meine Mutter gelernte Damenschneiderin ist.
  • Dafür kann ich stricken und häkeln – aber immer mit Strichliste für die Anzahl der Reihen.
  • Ich würde niemals tauchen gehen – dafür jederzeit wieder einen Gleitschirm-Tandem-Flug machen.
  • Ich kann mir gut Zahlen merken – Namen merken hingegen fällt mir schwer.
  • Vor zwanzig Jahren bin ich Golf GTI gefahren, schnell, schneller, am schnellsten – heute mag ich es lieber gemütlich.
  • Ich habe acht Jahre allein gelebt – auch Weihnachten und Silvester allein mit mir gefeiert.
  • Ich gebe mehr Geld für Tierfutter aus als für Sprit für mein Auto.
  • Ich mag Silberschmuck – er mich aber nicht. Innerhalb eines Tages wird er schwarz. Darum trage ich Goldschmuck (passt auch besser zu meinem Namen).
  • Ich mag keine Handtaschen – dafür trage ich gerne Westen, in denen ich meinen Kram verstaue.
  • Ich gehe nicht gerne zum Friseur – ich schnippele lieber selbst ein wenig an meinen Haaren herum, bis sich der Friseurbesuch nicht mehr vermeiden lässt.
  • Ich mag aufgeräumte Schreibtische – meiner versinkt leider regelmäßig im Chaos.
  • Ich sammele viele Dinge und kann grundsätzlich alles gebrauchen – und mich ganz schlecht wieder davon trennen.
  • Ich bin Mitte Fünfzig und fühle mich manchmal wie … ähm … noch älter. Jedenfalls körperlich.
  • Manchmal will ich mehr als ich schaffen kann – ich bin eben doch keine vierzig mehr.
  • Ich war vierundzwanzig, als mein Mann gestorben ist. Er war nur zwei Jahre älter als ich.
  • Ich mag den Winter lieber als den Sommer und freue mich schon riesig auf den Herbst.
  • Ich mag lieber Berge als das Meer – obwohl ich das auch sehr reizvoll finde.
  • Ich lese lieber Bücher als dass ich sie höre.
  • Ich lese gerne im Bett – im Liegen – auch 700-Seiten-Wälzer (kräftigt die Armmuskulatur).
  • Ich mag keine Kopfhörer. Ohrstöpsel für Handy und Co. passen nicht in meine Ohren und fallen immer wieder heraus. Ich habe schon etliche ausprobiert und es aufgegeben. Sie fallen sogar heraus, wenn ich ganz still liege. Andere gehen damit sogar joggen – uuhh.
  • Ich habe schon den vierten begehbaren Kleiderschrank.
  • Meine letzten Pumps habe ich vor vierzehn Jahren weggeworfen.
  • Ich kleide mich nie nach der neuesten Mode.
  • Ich mag keine engen Sachen tragen.
  • Bis ca. 30 habe ich in der Kinderabteilung eingekauft – Größe 158. Das war oft schwierig. Dann kamen die weiten Hosen in Mode, eine Größe für alle …
  • Ich habe lange Beine – dafür einen kurzen Oberkörper. Sagt jetzt besser nichts … das sieht bei Röcken und Blusen komisch aus. Aber ich trage eh nur Hosen.
  • Ich habe mein Leben lang Untergewicht gehabt – seit ich in den Wechseljahren bin, sehe ich fraulicher aus.
  • Ich hatte schon als Kind graue Haare. Mit 25 habe ich aufgehört sie auszuzupfen. Lieber graue Haare als gar keine. Und nein: Ich habe noch nie gefärbt und werde es auch nie tun. Nur einmal habe ich mich zu Strähnchen überreden lassen.
  • Ich habe in Tunesien einen Löwen gestreichelt, bin in der Sahara auf einem Kamel geritten, habe in Japan echte Geishas gesehen und in Finnland (Lappland) nach Gold geschürft.
  • Ich habe jahrelang Tanzsport gemacht, Breitensport-Turniere getanzt und konnte prima Steptanzen.
  • Das letzte Mal Skilaufen war ich 2001. Ich wohnte im Bayerischen Wald nur 300 Meter von der Skipiste entfernt.
  • Langfallen kann ich besser als langlaufen.
  • Ich kann gut Umzüge über weite Strecken organisieren – Vom Rheinland in den Bayerischen Wald (700 km), vom Bayerischen Wald in den Schwarzwald (450 km) – Arbeit mit wenig Manpower.
  • Ich habe ein 140 cm breites Bett für mich allein und liege meistens diagonal darin.
  • Ich brauche viel Raum um mich und wohne nicht gerne beengt.
  • Ich hasse es, wenn mir Nachbarn in die Fenster schauen können.
  • Ich mag gerne von oben in die Weite schauen und brauche viel Natur um mich herum.
  • Den Duft von Holz mag ich lieber als Parfum. Holz fasst sich so gut an. Wäre ich noch einmal jung würde ich eine Ausbildung zum Möbelschreiner machen wollen.
  • Ich baue gerne Möbel auf – ich baue sie auch gerne ab.
  • Der Akkuschrauber ist mein liebstes Handwerksgerät – vor Bohrmaschinen habe ich Angst.
  • Ich habe Angst vor Strom. Wenn ich eine Glühbirne wechsele, schalte ich die Sicherungen aus. Alle.

Ich glaube, ich höre jetzt mal auf. Die Liste würde noch länger werden und Ihr hättet wahrscheinlich keine Lust mehr zum Lesen.
Wisst Ihr denn jetzt, wer ich bin?

Ein Beitrag für die Short Stories bei Bine & Andrea von was eigenes

10. August 2014
von Vera
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Voller Mond

Heute ist Vollmond. Immer wieder faszinierend, oder?
VollmondDer Tag, er geht
er kommt nicht mehr,
Vollmondauch wenn ich es
mir wünsch’ so sehr.
VollmondDie Amsel singt ihr Lied in Moll
zum Mond am Himmel, der heut’ voll.
(c) Vera Gold
VollmondDankeschön, Zoom. Nur Automatik-Modus und ohne Stativ. Bei dem ruhigen Händchen hätte ich glatt Chirurgin werden können.

Herr Mond sieht wunderschön aus!Vollmond

7. August 2014
von Vera
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Ploong

Es machte dumpf ploong und ein Vogel machte unsanft Bekanntschaft mit unserer Terrassentür. Ich stand sofort auf um nach dem Tier zu sehen. Und was sah ich? Hoffentlich habe ich richtig recherchiert.
KäuzchenEin Käuzchen war in meiner Fuchsie gelandet. Ein wenig benommen hing es dort an einem der stärkeren Äste. Es drehte seinen Kopf nach rechts und links, hüpfte dann nach unten in den Topf. Ein wenig erstaunt sah es mich hinter der Scheibe mit meiner Kamera hantieren.

KäuzchenDann hüpfte es auf die Gartenliege und bevor ich meine Kamera neu ausrichten konnte, flog es auch schon wieder in den Wald hinein. Schade. Ich hätte es gerne noch ein wenig beobachtet. KäuzchenLeider sind die Fotos recht rotstichig geworden, weil sich unsere Couch in  der Scheibe spiegelte. Aber ich erfreue mich trotzdem an den Fotos. Bisher habe ich die Käuzchen nachts immer nur rufen gehört.
Jetzt habe ich, außerhalb eines Tiergeheges, auch einmal ein Tier ganz nah gesehen.

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